Das Magazin - Angriff auf den Halbklassen-Unterricht im Aargau

  • Samstag, 28. November 2015, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 28. November 2015, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 28. November 2015, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 29. November 2015, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Muriel Carrara im Werkunterricht mit einer 4. Klasse in Brugg/AG.

    Das Magazin - Angriff auf den Halbklassen-Unterricht im Aargau

    Kommende Woche debattiert das Aargauer Kantonsparlament über einschneidende Sparmassnahmen bei der Bildung. Im Fokus der Regierung steht unter anderem auch der Halbklassenunterricht. Hier sei Sparpotenzial vorhanden, sagt der Bildungsdirektor.

    Vieles, was heute im Halbklassenunterricht möglich ist, sei gefährdet, wenn der Halbklassenunterricht weggespart werde - es könnte gar wirklich gefährlich werden. Das zeigt ein Besuch in einer vierten Primarschulklasse in Brugg/AG.

    Alex Moser

  • Christoph Eymann, Präsident der kantonalen Erziehungsdirektoren, warnt vor der Sparwut im Bildungsbereich.

    BS: Bildungspolitiker Christoph Eymann warnt vor Kahlschlag

    Der Aargau ist kein Einzelfall: zahlreiche Kantone schnüren in den aktuellen Budget-Debatten Sparprogramme. Vielerorts muss auch die Bildung Federn lassen. Lange seien die Schulen geschont worden, sagt der Präsident der kantonalen Bildungsdirektoren Christoph Eymann.

    Nun werde der Spardruck vermehrt auch an die Bildungsinstitutionen weitergegeben. Eymann warnt, wenn noch weiter gespart wird, dann sei die Schulqualität ernsthaft in Gefahr.

    Patrick Künzle

  • Reto Ammann, Gesamtleiter und Verwaltungspräsident der Privatschule «SBW Haus des Lernens» in Romanshorn.

    TG: Machen es die Privatschulen besser?

    Spardruck kennt nicht nur die Volks- sondern auch die Privatschule, das sagt Reto Ammann, Verwaltungsratspräsident der Privatschule «SBW – Haus des Lernens» in Romanshorn/TG.

    Die Kosten pro Schüler seien an seiner Schule deutlich tiefer als an der Volksschule – mit dem Unterschied, dass die Eltern das Schulgeld an der Privatschule aus dem eigenen Sack bezahlen müssen. Längerfristig würden die Privatschulen profitieren, wenn die Qualität der Volksschule – etwa aufgrund von Sparmassnahmen – leide, sagt Ammann.

    Sascha Zürcher

  • Die Schule im Tessin: vieles ist ähnlich, einiges ist komplett anders als in der Deutschschweiz.

    TI: Fortschrittliche Konzepte, schlecht organisierte Lehrer

    Auch in der Tessiner Bildungslandschaft wird immer wieder mal an der Sparschraube gedreht. Es gibt allerdings auch grosse Unterschiede zur Schule in der Deutschschweiz. Ausserschulische Angebote sind ennet dem Gotthard tendenziell besser ausgebaut, sagt Tessin-Korrespondentin Karolin Thürkauf.

    Auch bei der integrativen Förderung geht das Tessin weiter als die Deutschschweizer Kantone. Auffallend sei, dass die Lehrer im Südkanton, anders als in der Deutschschweiz, kaum organisiert seien.

    Karoline Thürkauf

Moderation: Christoph Studer