Das Magazin - Das muslimische Gräberfeld in Luzern ist fast leer

  • Samstag, 22. Juni 2013, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 22. Juni 2013, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 22. Juni 2013, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 23. Juni 2013, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Gräber von Erwachsenen auf dem muslimischen Grabfeld in Luzern.

    Das Magazin - Das muslimische Gräberfeld in Luzern ist fast leer

    Seit fünf Jahren hat die Stadt Luzern ein muslimisches Gräberfeld auf dem Friedhof. Bis jetzt wurden dort 14 Personen bestattet. Eigentlich sind viel mehr muslimische Menschen gestorben in dieser Zeit. Gerade die ältere Generation wünscht sich aber noch immer ein Begräbnis in der Heimat.

    Auf dem muslimischen Gräberfeld wird der Wunsch der Musliminnen und Muslime respektiert, dass sie mit dem Kopf in Richung Mekka bestattet werden. Es gibt aber keine ewige Totenruhe. Auch muslimische Gräber werden nach 20 Jahren aufgelöst. Auch werden die Toten nicht nach Geschlechtern getrennt bestattet.

    Marian Balli

  • Der Zerfall der Häuser im Ortskern von Blatten soll gestoppt werden.

    Walliser Bergdörfer verlottern - Blatten hat eine Lösung

    Im Lötschentaler Dorf Blatten soll sich die Gemeinde darum kümmern, wie der Ortskern wieder belebt wird. Die Gemeinde soll verlotterte Häuser kaufen. Diese werden renoviert und an Vereine oder an Private als Wohnungen vermietet.

    Viele alte Häuser in den Dörfern sind in einem schlechten Zustand, weil beim Walliser Erbrecht die Häuser zu gleichen Teilen auf die Erben verteilt werden. Diese kümmern sich dann oft gar nicht darum. Auch bauen Bauern häufig am Dorfrand neue landwirtschaftliche Gebäude und nutzen diejenigen im Dorf nicht mehr.

    Reinhard Eyer

  • Der Leiter der Bildhauerschule in Peccia, Alex Naef, hat Grosses vor.

    Bildhauerschule im Tessin will hoch hinaus

    Die Bildhauerschule in Peccia im Maggiatal ist seit fast dreissig Jahren das Mekka für Leute, die sich intensiv mit der Bildhauerei auseinandersetzen wollen.

    Vor allem Deutschschweizer besuchen die Kurse und Ausbildungsgänge. Nun hat der Leiter der Schule, Alex Naef, Grosses vor. Er möchte auch international renommierte Bildhauer nach Peccia holen.

    Dafür möchte er Ateliers bereitstellen. Dies kostet aber 10 Millionen Franken. Die Hälfte davon würde der Kanton Tessin beisteuern. Für den Rest muss Naef private Sponsoren suchen.

    Christa Edlin

  • Die Krähe bereitet vielen Bewohnern der Stadt Bern Sorgen

    Saatkrähen belagern die Stadt Bern

    Die Saatkrähenpopulation in der Stadt Bern explodiert förmlich. Aber alle Vergrämungsaktionen haben nichts genützt.

    Obwohl das ehemals geschützte Tier nun offiziell abgeschossen werden darf, mahnt der Eidgenössische Jagdinspektor: Wenn die Städter schon meinten, die Bergler müssten den Wolf erdulden, dann sollten sie sich auch mit der Präsenz des städtischen Wildtiers Krähe abfinden.

    Brigitte Mader

Moderation: Matthias Baumer, Redaktion: Mirjam Breu