Das Magazin - Dornachs Sorgen mit Otto Stich

  • Samstag, 15. Juni 2013, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 15. Juni 2013, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 15. Juni 2013, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 16. Juni 2013, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Von 1983 bis 1995 war Otto Stich Finanzminister. Nun erhält der Dornacher in seiner Gemeinde einen eigenen Platz.

    Das Magazin - Dornachs Sorgen mit Otto Stich

    Dornach ist die Heimat des im vergangenen Herbst verstorbenen Bundesrats Otto Stich. Jetzt will die Solothurner Gemeinde den populären SP-Politiker ehren, mit einem eigenen Platz. Und das stellte den Gemeinderat und die Bevölkerung vor eine ganz verzwickte Frage.

    Denn Otto Stich stand immer und konsequent fürs Sparen ein. Darf eine Ehrung für einen Sparapostel viel kosten? Und umgekehrt: Wäre eine günstige Lösung nicht unwürdig? Man hat sich für einen Kompromiss entschieden: einen Otto-Stich-Platz für 85'000 Franken.

    Alex Moser

  • Abenteuer und Risiken in den Sommerlagern

    Wegen fahrlässiger Tötung hat der Polizeirichter in Bulle einen Bieler Pfadileiter verurteilt. Dieser war verantwortlich für das Lager, wo ein 13jähriger vor zwei Jahren in den Tod stürzte. Der Umgang mit Gefahren und Risiken ist für die Pfadiführer ein Dauerthema.

    Vor allem jetzt, wo sie die Sommerlager vorbereiten, wird den Leitern ihre grosse Verantwortung bewusst. Auch beim tollsten Programm, sagt Johannes Schneider von der Pfadi Chutze im Berner Aaretal, müsse man flexibel bleiben und immer einen Plan B im Hinterkopf haben.

    Joël Hafner

  • Thurauen haben Härtetest bestanden

    Vor einem Jahr wurde die Renaturierung der Thurauen im Zürcher Weinland, wo die Thur in den Rhein fliesst, abgeschlossen. Beim Unwetter neulich führte der Fluss 25 Mal mehr Wasser als normal. Dabei zeigte sich, dass die Kombination von Natur- und Hochwasserschutz funktioniert.

    Umweltingenieur Robert Bänziger, für die Renaturierung zuständig, sagt, dass ein Hochwasser für ein Naturschutzgebiet ein Gewinn sei: am gespülten Ufer könne beispielsweise der Eisvogel Bruthöhlen errichten und die Auenwaldbäume seien auf gelegentliche Überschwemmungen angewiesen.

    Nicole Freudiger

  • Polemik um Militär-Gottesdienst im Tessin

    In der Collegiata-Kirche in Bellinzona wurden im Rahmen eines Gottesdienstes die frischgebackenen Tessiner Offiziere gefeiert. Armee und Kirche, das gehe nicht zusammen, ereifert sich Luca Buzzi, Gemeinderat von Bellinzona; Jesus habe schliesslich Gewaltlosigkeit gepredigt.

    Don Pierangelo Regazzi, der Pfarrer der Kirche, wehrt sich gegen diese Vorwürfe. Auch er sei ein absoluter Kriegsgegner, aber das Haus Gottes sei nun mal für alle offen. Und schliesslich habe er keinen der Offiziere gesegnet und keiner habe bei der Feier eine Waffe getragen.

    Nicole della Pietra

  • Private sponsern Luzerner Studenten

    Das neue Luzerner Stipendiengesetz geht neue Wege. Der Kanton will bei der Finanzierung von Studien mit privaten Investoren zusammenarbeiten. Das ist ein Novum für die Schweiz. Die Linken kritisieren, dass so die Bildung der Wirtschaftlichkeit unterworfen werde.

    Sabine Ruoss, selber erst knapp über 30, unterstützt das neue Modell - und hat sich entschlossen, ihr Geld in Bildung anzulegen. Sie erhält Dossiers von verschiedenen Studierenden und kann dann entscheiden, wen sie ganz konkret unterstützen will.

    Beat Vogt

Moderation: Roman Portmann, Redaktion: Christoph Brander