Das Magazin - Gekürzte Sozialhilfe und die Folgen

  • Samstag, 2. Mai 2015, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 2. Mai 2015, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 2. Mai 2015, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 3. Mai 2015, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Die Familie Jafari ist von der Kürzung der Sozialhilfe betroffen.

    Das Magazin - Gekürzte Sozialhilfe und die Folgen

    Der Kanton Luzern hat vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen die Sozialhilfe massiv gekürzt. Man will damit den Druck auf diese Leute erhöhen, eine Arbeit anzunehmen. Nur: Gerade für Menschen mit diesem Status ist es schwierig, eine Stelle zu finden, weil ihr Aufenthalt nicht geregelt ist.

    Um definitiv im Land bleiben zu können, müssten sie wirtschaftlich auf eigenen Füssen stehen. Betroffene berichten von einem belastenden Teufelskreis.

    Beat Vogt

  • Im Baselbieter Regierungsgebäude in Liestal ist sparen angesagt.

    Warum Basler Regierungen beim Budget danebenliegen

    Auch dieses Jahr hat sich der Vorgang bei der Präsentation der Kantonsrechnung wiederholt: Basel-Stadt schliesst viel besser ab als budgetiert, Baselland dagegen plant zu optimistisch - das Defizit fällt um 75 Millionen Franken höher aus als erwartet.

    Ist das Zufall - oder politisches Kalkül? Experten haben eine klare Meinung dazu - zumindest im Fall von Basel-Stadt. Finanzdirektoren neigten dazu, eher zu pessimistisch zu budgetieren. Denn gegen eine Rechnung, die besser als erwartet ausfällt, hat niemand etwas einzuwenden. Im Fall von Baselland sieht die Sache anders aus.

    Patrick Künzle

  • Christoph Roth musste lange pröbeln, bis es mit den Maulbeerbäumen klappte.

    Maulbeerbäume - gezüchtetes Fressen für Seidenraupen

    Seide - «made in Switzerland». Das gibt es erst seit kurzem wieder. Die gefrässigen Seidenraupen brauchen für ihr Gedeihen Maulbeerbäume. Diese werden schweizweit eklusiv im Zürcher Weinland gezüchtet, in der Baumschule der Familie Roth in Dorf.

    Bis es mit den eigenwilligen Bäumen geklappt hat, brauchte es allerdings viel Geschick und einige Versuche.

    Nicole Freudiger

  • Auf dem Friedhof in Bümpliz weiden die ersten Schafe.

    Schafe auf dem Friedhof - die einen stört's, andere freut's

    Die Stadtberner Friedhöfe sollen auch Schafweiden sein. Als die Idee letzten Herbst lanciert wurde, war die Aufregung gross. Die Schafe störten die Totenruhe, hiess es. Seit dieser Woche weiden auf dem Friedhof in Bümpliz nun die ersten Schafe - eingezäunt und bewacht.

    Ein Besuch auf dem Friedhof zeigt: die einen erfreuen sich an den Tieren, andere fühlen sich durch das ungewohnte Gebimmel an diesem ruhigen Ort eher gestört.

    Brigitte Mader

  • So stören die Kuhglocken niemanden - am Hals der Kühe schon eher.

    Etziken will die Kuhglocken zurück

    Dass lärmempfindliche Einwohner von Landgemeinden mit dem Geläut von Kuhglocken ihre liebe Mühe haben, kommt hin und wieder vor. Auch in der Solothurner Gemeinde Etziken hat sich ein Neuzuzüger mit Erfolg gegen das nächtliche Gebimmel gewehrt.

    Neu ist aber, dass sich Dorfbewohner für die Glocken in der Nacht wehren - wer auf dem Land wohnen will, muss damit leben, finden sie. Zudem: Sind die Glocken weg, wird's nicht unbedingt ruhiger.

    Alex Moser

Moderation: Thomas Heeb