Die angenehmste Art zu Pendeln

  • Samstag, 5. Juni 2010, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 5. Juni 2010, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 6. Juni 2010, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Jeden Morgen und Abend sind Tausende Pendler auf dem Genfersee unterwegs. Die Schifffahrtsgesellschaft hat darum ihre Flotte neu in weisse und blaue Schiffe unterteilt. Weiss und gemütlich für die Touristen, blau und schnell für die Pendler.

Diese organisatorische Massnahme zeigt eine Besonderheit der Region: Jeder fünfte Pendler aus Frankreich kommt per Schiff in die Schweiz.

Beiträge

  • Jeden Tag ein wenig Ferienstimmung

    Täglich verbinden 92 Pendlerkurse Lausanne und Nyon mit vier Ortschaften am französischen Ufer des Genfersees. Genutzt werden sie von vor allem von Franzosen, die in der Schweiz arbeiten.

    Auf dem Schiff lernt man sich kennen, trifft sich morgens beim Kaffee und lässt abends auf der Rückfahrt den Tag beim Apéro ausklingen.

    Toni Koller

  • Angestellte im Dilemma

    Der EuroAirport Mulhouse befindet sich auf französischem Boden, darum würde nach dem Territorialprinzip eigentlich auch französisches Recht gelten. Im Schweizer Sektor mit den dort ansässigen Firmen hat sich allerdings hiesiges Arbeits- und Steuerrecht etabliert.

    Seit aber ein Gericht in Colmar festgehalten hat, dass auch für den Schweizer Sektor französisches Arbeitsrecht angewendet werden müsse, besteht eine grosse Unsicherheit. Geklärt wird die Frage noch auf Staatsebene. Angestellte dürften sich dabei fragen: Was ist eigentlich besser, Schweizer Lohn oder die französische 35-Stunden-Woche? Gedanken eines Check-In-Mitarbeiters.

    Beat Giger

  • Sonderzone Liechtenstein

    Das kleine Liechtenstein gilt als Schengen-Sonderzone. Das Ländle würde den Zustand längst gerne beenden, sieht sich jedoch mit dem Widerstand einzelner europäischer Länder konfrontiert. Die Folge: Liechtensteins Grenzen müssen rund um die Uhr überwacht werden. Sinn macht das nicht.

    Roland Wermelinger

  • Kampf dem Feinstaub auf Italienisch

    Städte wie Mailand setzen im Kampf gegen den Smog etwa auf zeitlich begrenzte Fahrverbote. Damit sei das Problem nicht gelöst, meint man dagegen in Como. Dort soll eine gigantische Sprühanlage bei Bedarf den Feinstaub zu Boden ringen.

    Hanspeter Gschwend

  • Markus Notter singt

    Die Schweiz brauche eine besser Vertretung am Concours Eurovision, sagte scherzhaft der Markus Notter, auf seine Pläne nach dem Rücktritt aus dem Zürcher Regierungsrat angesprochen. Wäre er der richtige Mann für den Job?. Hier finden Sie die Grundlade zur Beurteilung der Frage.

    Michael Hiller

Moderation: Michèle Scheidegger, Redaktion: Maria Lorenzetti