Dr Schacher Seppli chonnt zo Ehre

Das Jodlerstück 'Dr Schacher Seppli' vom Giswiler Jodler Ruedi Rymann gehört nach wie vor zu den meist gewünschten Titeln am Radio. Er selbst, der Bauer und Käser, ist jedoch bescheiden geblieben.

So bescheiden, dass er sich anfänglich gegen die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatgemeinde Giswil gewehrt hatte.

 

Weitere Themen:

  • Gemeindepräsident für zwei Wochen: Tessins direkte Demokratie
  • Saufen als Happening: Baselbieter Harassenlauf
  • Eine besondere Branche: Zuckerbäcker Wernli nun in Zentralschweizer Händen
  • Gegen das Diktat von oben: In Appenzell lehnt man die frühe Einschulung ab

Beiträge

  • Dr Schacher Seppli

    Der Giswiler Jodler Ruedi Rymann wurde mit seinem Hit «Dr Schacher Seppli» derart bekannt, dass er selber als «Schacher Sepp» bezeichnet wird. Für seinen Hit hat er schon diverse Preise erhalten.

    Er selbst - ein Schwinger, Käser und Bauer, auch in der Mentalität - mochte sich aber nie so richtig über die Preise freuen, zu bescheiden ist er. Dass ihn nun seine Heimatgemeinde Giswil zum Ehrenbürger ernannt hat, freut ihn aber doch.

    Marlies Zehnder

  • Gemeindepräsident für zwei Wochen

    Im Tessin wird bei Wahlen jeweils die Person mit den meisten Stimmen GemeindepräsidentIn. Logisch. Aber nur sindaco di quindicina - also für zwei Wochen. Der Kandidat mit den zweitmeisten Stimmen kann den Präsidenten herausfordern. In Bellinzona könnte es nun zur Revanche alla ticinese kommen.

    Hanspeter Gschwendt

  • Kollektives Besäufnis

    Am 1. Mai versammeln sich seit mehreren Jahren jeweils Jugendliche in Reinach und marschieren zügig mit einer Harasse Bier auf den Schultern zum Basler Parkgelände «Grün 80».

    Das Ganze nennt sich Baselbieter Harassenlauf. Für die Anwohner ein Ärgernis: Mehrere Tausend Kampftrinker, wie jetzt am 1. Mai, hinterlassen nämlich eine Spur der Verwüstung.

    Christian Hilzinger

  • Eine süsse Liason

    Das Familienunternehmen Hug AG kauft den Zuckerbäcker Wernli in Trimbach. Ein gute Lösung für Wernli, die vorher noch in deutscher Hand der Nordeck-Gruppe war (Bahlsen). Hug will den Trimbacher Zuckerbäcker so lassen wie er ist und wo er ist -  und das wiederum tut der Trimbacher Seele gut.

    Weil den Wernli hat man einfach schon noch gernli. Eine Wirtschaftsgeschichte mit Emotionen.

    Maurice Velati

  • Die Goofen sollen zu Hause bleiben (dürfen)

    Das schweizweite Projekt zur Schulharmonisierung Harmos sieht vor, dass Kinder ab vier Jahren in den Kindergarten sollen. Gegen diese Regelung setzte sich an der Landsgemeinde Appenzell Innerrhoden eine engagierte Mutter ein - und zwar wegen des Diktates von oben.

    Nur: Mehr als drei Viertel der Appenzeller Goofen (im Appenzellischen durchaus ein nett gemeinter Begriff für «Kind») gehen bereits freiwillig mit vier Jahren in den Kindergarten.

    Thomas Weingart

Moderation: Michèle Scheidegger, Redaktion: Eric Send