Ein Städtchen kämpft gegen zu viel Hektik

Das Städtchen Mendrisio im Südtessin wurde als erstes in der Schweiz mit dem Label «Slow City» geehrt. Das ist ein internationaler Verbund von Orten, die sich dem Trend zum Immer-schneller-immer-grösser-immer-einheitlicher widersetzen.

Mendrisio hofft, dass das Beispiel auch in der Deutschschweiz Schule macht.

Beiträge

  • Mendrisio - ein Signal für die Deutschschweiz?

    Città slow - Stadt der Langsamkeit: Die Idee kommt aus Italien. Als erste Stadt in der Schweiz hat nun Mendrisio dieses Prädikat erhalten. Im kommenden Jahr wird in Mendrisio eine Tagung stattfinden, an der 110 Slow Cities aus der ganzen Welt vertreten sind.

    Das soll der Startschuss werden für eine Welle der Langsamkeit auch nördlich der Alpen.

    Hanspeter Gschwend

  • St.Gallen setzt auf Geothermie

    Bei den ersten Geothermie-Bohrungen in Basel begann vor zwei Jahren die Erde zu beben. Jetzt wagt man in St.Gallen einen neuen Versuch. Und schon in vier Jahren soll die halbe Stadt mit Erdwärme bedient werden.

    Roland Wermelinger

  • Trister Advent nach Stewo-Schliessung in Wolhusen

    123 Angestellte verlieren wegen der Schliessung der Geschenkpapierfabrik Stewo im luzernischen Wolhusen ihren Job. Geöffnet ist nur noch der Fabrikladen: Geschenkpapier ist ein Renner im Advent, aber Stimmung kommt keine auf.

    Dario Pelosi

  • Warum das Kunsthaus Zürich leer ausging

    'Der Lauf der Dinge' ist eines der zentralen Werke des renommierten Zürcher Künstlerduos Fischli/Weiss. Jetzt wurden die Requisiten dieses Films für eine Million versteigert. Natürlich hätte auch das Zürcher Kunsthaus gerne mitgeboten. Doch diese Summe überstieg den Jahresetat.

    Michael Hiller

  • Neue Nahrung für den Berner Anti-Zürich-Reflex

    Dass ausgerechnet die Zürcher Verlagsgruppe Tamedia über die Zukunft des Berner Traditionsblatts 'Der Bund' entscheidet, gefällt in der Bundeshauptstadt nicht allen. Der stolze Berner muss umlernen...

    Toni Koller

  • Nause (der Aargauer) und Nause (der Berner)

    Als altgedienter CVP-Generalsektretär parliert Reto Nause in breitestem Aargauer Dialekt. Als frischgebackenes Mitglied der Berner Stadtregierung pflegt er nun Berndeutsch zu sprechen. Anbiederung oder Flexibilität? Entscheiden Sie selbst!

Moderation: Stefan Kohler, Redaktion: Christoph Brander