Grossandrang bei Zivilstandsämtern wegen neuen Namen

  • Samstag, 19. Januar 2013, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 19. Januar 2013, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 19. Januar 2013, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 20. Januar 2013, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Das Zivilstandsamt im Stadthaus Zürich ist über mehrere Wochen ausgebucht.

    Grossandrang bei Zivilstandsämtern wegen neuen Namen

    Die neue Namensregelung sorgt für lange Schlangen vor den Zivilstandsämtern. Besonders in Zürich, wo das Amt über Wochen ausgebucht ist.

    Seit Anfang Jahr können Änderungswillige auf dem Zivilstandsamt ihren Namen ändern lassen. Eine verheiratete Frau kann ihren Ledignamen wieder übernehmen oder Doppelnamen können gestrichen werden.

    Beweggründe ganz unterschiedlich

    Die Beweggründe, den Namen zu ändern, sind unterschiedlich: Ein Teil erhofft sich weniger Diskriminierung, ein anderer schlicht einfachere Namen. Und für die eine oder andere ist es wie eine erneute Hochzeit

    Michael Hiller

  • Verseuchte Bio-Seife in Unispitälern von Lausanne und Genf

    Eine Bioseife, welche an den Unispitälern von Genf und Lausanne verwendet wird, war mit einem Bakterium verseucht. Dieses kann die Krankenhaus-Krankheit auslösen.

    Das Bakterium, welches Muskelkrankheiten oder Blutvergiftungen auslösen kann, wurde bei Hygiene-Kontrollen entdeckt. Klar ist, dass ein solcher Lapsus für die beiden renommierten Westschweizer Spitäler sehr unangenehm ist.

    Unklar ist, wie der Erreger in die Bioseife eines ebenfalls Westschweizer Herstellers gelangen konnte. Die beiden Spitäler hoffen, dass durch den Erreger keine Patienten gefährdet worden sind.

    Patrick Mühlhauser

  • 90 Millionen Schwarzgeld weissgewaschen

    Wer Geld vor den Steuerbehördern versteckt hat, kann sich in der Schweiz selbst anzeigen und bleibt ohne Strafe. Im Kanton Schwyz hat jemand so 90 Millionen Franken Schwarzgeld weissgewaschen.

    Die legale Möglichkeit, Schwarzgeld in Weissgeld umzuwandeln, wird in der Schweiz rege genutzt, sei es aus Reue oder aus Kalkül.

    Im Kanton Schwyz, dort, wo eine Person Schwarzgeld in der Höhe von 90 Millionen Franken offengelegt hat, haben sich 2012 über 100 Personen gemeldet, welche Gelder legalisieren wollten.

    Beat Vogt

  • Rückläufige Zuwanderung aus Deutschland in Basel

    Die Zuwanderung aus Deutschland in die Schweiz ist rückläufig. Einerseits, weil es in Deutschland mehr Stellen gibt, andererseits weil höhere Löhne in der Schweiz auch mit hohen Abgaben verknüpft sind.

    Noch vor zwei Jahren zog es 40'000 Deutsche in die Schweiz, nun sind es noch rund 30'000. Dieser Trend zeigt sich auch in Basel. Hier berät Dieter Raitor vom Verein «Deutsche in der Schweiz» jene, die ihr Glück in der Schweiz versuchen wollen.

    Dabei nimmt er ihnen oft die Illusion vom schnellen, grossen Geld, das in der Schweiz zu verdienen sei. Attraktiv bleibe die Schweiz trotzdem.

    Martin Jordan

  • 1963: Die Büste desheiligen Johannes wird von Hagnau nach Münsterlingen gebracht.

    Johannes-Statue wartet 50 Jahre auf gefrorenen Bodensee

    Vor 50 Jahren war der Bodensee zum letzten Mal zugefroren. Nach altem Brauch wurde damals eine hölzerne Johannes-Statue von Deutschland feierlich in die Schweiz überführt. Bleibt das Eis künftig weg, bleibt die Statue hier.

    Am 7. Februar vor 50 Jahren wurde der zugefrorene Bodensee zum Chilbi-Platz. In Scharen tummelten sich die Leute auf dem Eis, und Kurt Felix kommentierte damals für das Schweizer Radio eine besondere Prozession.

    Die Reise der hölzernen Johannes-Statue gehört zu den kuriosesten Geschichten rund um die «Seegfrörni». Ob Johannes je wieder auf Wanderschaft geht, ist offen.

    Sascha Zürcher