Neue Einkommens-Karte in Basel

  • Samstag, 17. November 2012, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 17. November 2012, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 17. November 2012, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 18. November 2012, 17:20 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Neue Einkommens-Karte in Basel

    Wer wie viel verdient, ist hierzulande ein gut gehütetes Geheimnis. Die Stadt Basel gewährt nun aber etwas Einblick: mit einer Karte, die das Einkommen in den Quartieren zeigt. Das passt nicht allen.

    Konkret hat das Statistische Amt Kartenmaterial ins Internet gestellt, aus dem man pro Häuserblock herauslesen kann, wie viel dort im Schnitt verdient wird. Darauf wurden Bedenken laut, dass so Einbrecher mit dem Smartphone in der Hand die besten Ziele auskundschaften könnten.

    Die Regierung winkt ab, diese Gefahr bestehe nicht, die Karte würde den Datenschutz nicht anritzen.

    Benedikt Erni

  • Autobahnzubringer soll neue Einwohner nach Ebikon bringen

    Ebikon und das Problem der Steueroase

    Ebikon und andere Luzerner Gemeinden stöhnen. Seit der Kanton die tiefsten Unternehmenssteuern des Landes hat, fehlen Steuergelder. Diese zu ersetzen, ist schwierig.

    Der Kanton Luzern hat seit kurzem die tiefsten Unternehmenssteuern des Landes. Diese sollen Firmen motivieren, sich in Luzern anzusiedeln. Diese Steuerpolitik sorgt bei Gemeinden mit viel Gewerbe für massive Steuerausfälle.

    Um diese auszugleichen, müssten sie neue Unternehmen ansiedeln. Aber auch in Ebikon fehlt dafür der nötige Platz für neue Fabriken. Hier hofft man dank neuem Autobahnanschluss auf mehr Einwohner.

    Miriam Eisner

  • Freiburg und die Angst vor der Germanisierung

    Offiziell ist der Kanton Freiburg zweisprachig. Nun ist das auch für Bahnreisende deutlich, mit zweisprachigen Bahnhofsschildern. In der Stadt Freiburg ist man darüber nicht nur begeistert.

    Die Bahnhöfe von Fribourg/Freiburg und Morat/Murten sind nun zweisprachig angeschrieben, das nach jahrelangem Kampf. Was in einem zweisprachigen Kanton selbstverständlich scheint, ist es für die Stadt Freiburg aber nicht.

    Diese hat Mühre mit der Zweisprachigkeit, sie befürchtet eine Germanisierung in einem Kanton, in welchem die Welschschweizer Minderheit eine Mehrheit hat.

    Patrick Mülhauser

  • Parlamente auf dem Grat zwischen «Sauhaufen» und Vorbildfunktion

    Politiker, die in Parlamenten komplett ausrasten, gibt es immer wieder, jüngstes Beispiel in Zürich. Dabei liegt ein derartiger Fauxpas von gewählten Personen definitiv nicht drin.

    Schauplatz Zürcher Kantonsparlament: Der Kantonsrat Hans-Peter Amrein von der SVP rastet in der Debatte völlig aus, lässt sich kaum noch beruhigen. Schlichten musste diese Szene der Kantonsratspräsident Bernhard Egg.

    Ein Parlament sei kein «Sauhaufen», meint der langjährige Politiker. In einem solchen Amt habe man sich unbedingt an grundlegende Umgangsformen zu halten. Das sei auch in emotionalen Debatten möglich.

    Peter Fritsche

  • Zaffaraya-Räumung und ihr Nachhall in Bern

    Vor 25 Jahren wurde in Bern die illegale Hüttensiedlung «Zaffaraya» mit Gewalt geräumt. Auch wenn die Jungen die Siedlung kaum noch kennen, präsent ist ihr Erbe noch heute.

    Die Räumung der illegalen Hüttensiedlung «Zaffaraya» vor 25 Jahren prägte sich tief in die Berner Stadtgeschichte ein. Damals räumte die Polizei die Siedlung mit Gewalt. Die Folgen waren Dutzende Verletzte und grosse Protest-Kundgebungen.

    Junge kennen «Zaffaraya» kaum noch. Das Erbe dieser Siedlung sieht man in Bern aber noch heute. So auch in der nach wie vor heissen Diskussion um das alternative Kulturzentrum «Reithalle».

    Toni Koller

Moderation: Gaudenz Wacker, Redaktion: Dario Pelosi