Probleme mit dem weltbekannten Dach

Die Luzerner haben ein Problem mit ihrem jüngsten Wahrzeichen: Das weit ausladende KKL-Dach ist nicht ganz dicht - nach nur gerade zehn Jahren. Jetzt ist ein Streit entbrannt, wer für den Pfusch verantwortlich ist.

Und deshalb interessiert dieses Problem neben den Konzertbesucherinnen und -besuchern plötzlich auch die Steuerzahlerinnen und -zahler.

Beiträge

  • Zürich ist am 1.Mai praktisch führungslos

    Zürich hat neun Stadträtinnen und Stadträte. Eigentlich. Im Moment hält allerdings nur ein einziger die Stellung. Und das ausgerechnet am 1.Mai, dem Tag der Arbeit, wo's in Zürich immer brodelt.

    Ein Problem ist der temporäre Exodus des Stadtrates für eine funktionierende Verwaltung nicht - und doch...

    Michael Hiller

  • Pfusch am neusten Luzerner Wahrzeichen

    Das KKL-Dach ist 12'000 Quadratmeter gross, zehn Jahre alt - und nicht ganz dicht. Das spektakuläre Dach von Stararchitekt Jean Nouvel macht den Luzernerinnen und Luzernern Sorgen.

    Noch ist nicht klar, wer für den Pfusch am Kultur- und Kongresszentrum verantwortlich ist und wie teuer er die Steuerzahler zu stehen kommt. Aber verlottern lassen wollen sie das KKL nicht.

    Andrea Keller

  • Kirchenzwang für Aargauer Gotten und Göttis

    Die reformierte Kirche im Kanton Aargau greift durch: Kinder werden nur noch getauft, wenn die Gotte und der Götti auch Mitglieder einer christlichen Kirche sind. Getaufte Kinder sollen schliesslich in einer christlichen Umgebung aufwachsen, wird argumentiert.

    Auch künftig soll allerdings nicht die Paragraphen-Reiterei dominieren, sondern das Augenmass.

    Maurice Velati

  • St.Gallen plant Alterszentrum für Gastarbeiter

    In den 60er- und 70er-Jahren kamen sie zu Zehntausenden in die Schweiz. Und jetzt kommen diese Gastarbeiter der ersten Generation ins Pensionsalter. Für sie plant St.Gallen ein spezielles Alterszentrum.

    Eine gute Idee? Ja, finden viele der potentiellen Bewohner, weil sie oft kaum mehr Kontakt haben nach Italien, Spanien oder Portugal.

    Roland Wermelinger

  • Saas-Fee will feinstaubfreier Kurort werden

    Der Walliser Kurort Saas-Fee ist autofrei. Das lässt sich gut vermarkten. Jetzt will der Gemeinderat noch zulegen und das Dorf zusätzlich mit dem Label "feinstaubfrei" versehen. Das ist teuer und die Begeisterung der Leute in Saas-Fee hält sich deshalb in engen Grenzen.

    Toni Koller

Moderation: Mirjam Breu, Redaktion: Christoph Brander