Reitschule Bern: Abschied von der Basisdemokratie?

Das Berner Stadtparlament fordert von der Reitschule, dass sie sich verbindlichere Strukturen gibt als die Vollversammlung. Ausserdem verlangt die Stadt eine Ansprechperson, sonst werden Subventionen gekürzt.

Warum aber hängt die Reitschule eigentlich so stark an ihrer Vollversammlung? Regional-Diagonal fragt nach.

Beiträge

  • Die Reitschule Bern soll professionell geführt werden

    Die Stadt Bern will in Zukunft einen verbindlichen Ansprechpartner in der Reitschule haben, sonst droht sie mit Subventionskürzungen. In der Reitschule kommt diese Forderung schlecht an, dort will man an der Vollversammlung festhalten - alles andere sei undemokratisch. Wir fragen wieso.

    Toni Koller

  • Die drey scheenschte Dääg gits nur in Basel

    In Luzern gehts rüüdig zu und her, in Solothurn chesslet man, was das Zeug hält und in Basel gibt es gepflegte Schnitzelbängg und den Cortège (im Volksmund: Umzug). Ein echter Basler Fasnächtler lässt sich auch beim Trinken nicht derart gehen, wie Fasnächtler in andern Regionen.

    Beat Giger

  • Der Kampf mit dem Schnee auf dem Flugplatz Samedan

    Zwei Menschen starben letzte Woche auf dem Flugplatz, weil ihr Jet bei der Landung mit einer Schneemauer am Pistenrand kollidierte. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt verlangte darauf, die Schneemauern seien zu entfernen.

    Nun rufen die Flugplatzbetreiber zu einer Solidaritätsaktion mit der Bevölkerung auf - und lassen den Schnee wegräumen, weil man selber damit überfordert sei.

    Sara Hauschild

  • Manche Schwyzer Gemeinden haben Geld, sehr viel Geld

    Die Gemeinde Freienbach zählt zu den reichsten Gemeinden in der Schweiz und hat 70 Millionen Franken auf der hohen Kante. Einen kleinen Teil davon legte man in Hedge-Fonds an, mit Verlust notabene.

    Wie kommt's aber, dass eine Gemeinde so reich werden kann in einem Kanton, in dem andere Gemeinden Berghilfe beziehen?

    Andrea Keller

  • Restaurant Blindekuh Zürich: Essen mit vier Sinnen

    Im Restaurant Blindekuh in Zürich kann man seit zehn Jahren im Dunkeln essen. Geführt wird das Restaurant von sehbehinderten Menschen, die so den Sehenden zeigen, wie es ist, mit nur vier Sinnen zu essen. Regional-Diagonal liess sich bedienen.

    Sabine Meyer

Moderation: Stefan Kohler, Redaktion: Eric Send