Rollatorz: Neuer Jugendtrend aus der Zentralschweiz

Luzerner Jugendliche wenden sich wieder mehr den traditionellen Werten zu. Sie schreiben Briefe von Hand, anstatt SMS zu verschicken, sie treffen sich im Tearoom zu einem gemütlichen Schwatz, anstatt an lauten Partys und ziehen höfliche Umgangsformen dem Egotrip vor.

Die Hochschule ging dem neuen Trend nach und Erstaunliches kam zu Tage.

Beiträge

  • Nach den Emo's die Rollatorz's

    Luzerner Jugendliche entziehen sich auf charmante Art der Hektik: Sie schreiben wieder auf Schreibmaschinen, stricken Kleider und treffen sich in Tearooms statt an Partys. Diese Woche wurde der neue Jugendtrend an der Hochschule Luzern vorgestellt. Das Dumme nur: Es gibt ihn gar nicht.

    Soziokultur-Studenten wollten zeigen, wie schnell selbst Fachleute Jugendliche schubladisieren.

    Andrea Keller

  • Im Tessin gilt das Wort von Intellektuellen noch etwas

    Diese Woche trug man in der Südschweiz den populären Zeithistoriker Silvano Gilardoni zu Grabe, ein kritischer Vor- und Nachdenker, wie es sie in der deutschen Schweiz seit Max Frisch oder Niklaus Meienberg nicht mehr gibt.

    Im italienischen Kulturkreis sind solche Menschen jedoch nach wie vor ein wichtiger Teil des öffentlichen Lebens, der öffentlichen Diskussion.

    Hanspeter Gschwend

  • Solothurner Regierung klopft keinen Jass mehr mit dem Bischof

    Seit die Solothurner Regierung über eine Beschwerde im Zusammenhang mit Pfarrer Franz Sabo entscheiden musste, ist das Verhältnis zum Bistum Basel, welches seinen Sitz in Solothurn hat, angespannt. Darum sagte der Regierungsrat den traditionellen Bischofsjass auch heuer ab.

    Man wolle sich zuerst grundsätzliche Überlegungen zum Verhältnis zwischen Kirche und Staat machen.

    Maurice Velati

  • Die Crux mit den Strassennamen in St. Gallen

    In St. Gallen wird eine Strassennamen-Rochade vorbereitet. Aus der geplanten Dürrenmattstrasse soll die Furglerstrasse werden, die Dürrenmattstrasse soll dafür die Krügerstrasse ersetzen, der ein südafrikanischer Apartheid-Hetzer war. 'Seine' Strasse in St.

    Gallen war schon lange umstritten gewesen, nun wollen aber die Krügerstrassenbewohner keine Namensänderung - zu kompliziert, sagen sie.

    Roland Wermelinger

  • Baselbieter verlieren ihre Rahmtäfeli

    Miriam Blocher, Läckerli-Huus-Besitzerin, tauft die 'Baselbieter Rahmtäfeli' in 'Basler Original' um. Das empört die Baselbieter Seele zutiefst, dort empfindet man die Herkunfts-Verleugnung als einen veritablen Kulturgüterraub. Wir reden mit Zuckerbäckern, Baselbietern und Miriam Blocher.

    Karoline Thürkauf

Moderation: Oliver Fueter, Redaktion: Eric Send