S-Bahn: Die Revolution des Pendelns mit ÖV

  • Samstag, 29. Mai 2010, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 29. Mai 2010, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 30. Mai 2010, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Mit der Einweihung der Zürcher S-Bahn vor genau 20 Jahren wurde das Pendeln mit dem öffentlichen Verkehr schlagartig attraktiv. Seither ist unser Mobilitätsbedürfnis weiter gestiegen, die Schienennetze stossen allmählich wieder an ihre Kapazitätsgrenzen.

Was heisst das für die Mobilitätsformen der Zukunft?

Beiträge

  • «Ja, die Zürcher S-Bahn war eine Revolution!»

    Vor genau 20 Jahren wurde die Zürcher S-Bahn eingeweiht. Das Pendeln mit dem öffentlichen Verkehr wurde nun plötzlich attraktiv. Mittlerweile stossen die Schienennetze aber bereits wieder an ihre Kapazitätsgrenzen. Ulrich Weidmann, Professor für Verkehrsplanung und Transportsysteme an der ETH Zürich, spricht über die Revolution des Pendelns vor 20 Jahren - und darüber, wie wir in 20 Jahren pendeln werden.

    Roger Steinemann

  • Graubünden, ein Kanton im «Tunnelfieber»

    Nicht nur in den Agglomerationen steigt das Mobilitätsbedürfnis, auch der Kanton Graubünden strebt nach schnelleren Zugsverbindungen. Derzeit werden zahlreiche visionäre Verkehrsprojekte präsentiert, oft geht es dabei um den Bau neuer Eisenbahntunnels.

    Dazu gehört zum Beispiel ein neuer Tunnel zwischen dem Engadin und dem Südtirol für rund eine Milliarde Franken. Profitieren davon würden nicht in erster Linie Pendler, sondern vor allem der Tourismus.

    Silvio Liechti

  • Kuhflüsterer mit Muni «Poisson»

    Die Psychologie einer Kuh verstehen

    Wanderwege, die über Kuhweiden führen, lassen bei manch einem ein mulmiges Gefühl hochkommen. Meldungen von Wanderern, die in kritische Situationen geraten sind, häufen sich. Vergangene Woche wurde ein Mann in Uznach SG von einem Tier schwer verletzt. Was ist zu tun? Der «Kuhflüsterer» Andrea Accola erklärt die Psychologie der Kühe und Stiere. Zudem hat die Organisation «Schweizer Wanderwege» ein Merkblatt kreiert.

    Roland Wermelinger

  • Solothurn erleben, ohne die Stadt zu sehen

    Sehende können sich mit verbundenen Augen durch die Stadt Solothurn führen lassen. Diese spezielle Aktion hat sich der Sehbehindertenverein anlässlich seines 100-Jahr-Jubiläums ausgedacht. Während der Stadtführung mit verbundenen Augen öffnen sich der Geruchssinn, der Tastsinn und das Gehör auf verblüffende Weise. Ein historischer Brunnen oder eine Stadtmauer werden zum «sinnlichen Erlebnis».

    Eric Send

  • Der Berner Amtsschimmel mag keine Glace

    Die Stadt Bern hat der unternehmerischen Idee, in der Stadt mit einem mobilen «Glacevelo» Eis zu verkaufen, eine wortreiche Absage erteilt. So ein Velo drohe den geordneten Fussgängerfluss in den Gassen zum erliegen zu bringen.

    Und wenn noch mehr dieser Velos unterwegs wären, so würde das gar zu einem «Glacemärit» in der Altstadt ausarten. Schrecklich!

    Toni Koller

Moderation: Roger Steinemann, Redaktion: Roman Portmann