Solarstrom? Nein danke!

  • Samstag, 29. September 2012, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 29. September 2012, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 29. September 2012, 17:15 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 30. September 2012, 17:20 Uhr, DRS Musikwelle

Beiträge

  • Die schnelle Bahnverbindung «Transrun» zwischen Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds wurde am 23. September mit 50,29 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.

    Neuer Kanton «des Montagnes neuchâteloises»?

    Die neue Bahnlinie «Transrun» hätte Neuenburg besser mit La Chaux-de-Fonds verbinden sollen. Der dazu notwendige Kredit wurde jedoch abgelehnt. «Les hauts» des Kantons sind erzürnt.

    Die Reisezeit zwischen Neuenburg und La Chaux de Fonds hätte sich von 28 auf 14 Minuten verkürzt. Am 23. September lehnte das Neuenburger Stimmvolk den Kredit jedoch hauchdünn ab.

    Cédric Dupraz, Präsident des Neuenburger Kantonsparlaments und Mitglied der Stadtregierung von Le Locle, hat im „Le Matin sogar von einer Abspaltung vom Kanton Neuenburg gesprochen. Eine solche dürfe kein Tabuthema mehr sein. (porr)

    Thomas Gutersohn

  • Gewaltige Dimensionen: Das Dach der ehemaligen Walzerei des Stahlwerks Ferrowohlen ist 80 Meter breit und 320 Meter lang. Die Solaranlage ist 25'000 Quadratmeter gross.

    Solarstrom? Nein danke!

    In Wohlen AG ist eines der grössten Solarkraftwerke der Schweiz ans Netz gegangen. Doch trotz Energiewende: Im Aargau war kein Abnehmer für den sauberen Strom zu finden.

    25'000 Quadratmeter Solarpanels sind auf einem Fabrikgebäude in Wohlen AG montiert. Die Anlage soll Strom liefern für rund 700 durchschnittliche Haushalte.

    Die Anlage gehört der Energiegenossenschaft ADEV aus Liestal BL. Diese konnte im ganzen Aargau keinen Abnehmer für den Strom finden. Der Strom aus Wohlen ist nämlich recht teuer: Dies, weil er - zumindest vorläufig - nicht subventioniert wird vom Bund. (porr)

    Marco Jaggi

  • Sparsame Strassenbeleuchtung. Die St. Gallerinnen und St. Galler haben sich mit dem «Energiekonzept 2050» zur Nachhaltigkeit verpflichtet.

    Solarstrom? Ja gerne!

    Der Aargauer Solarstrom fliesst nun zu den St. Galler Stadtwerken SGSW. St. Gallen hat bei den Betreibern des Solarkraftwerks Wohlen also jenen Strom gekauft, den im Aargau niemand wollte.

    Dass St. Gallen Solarstrom aus dem Aargau kauft, hat mit dem «Energiekonzept 2050» der Stadt zu tun. «Wir haben die Verpflichtung, in erneuerbare Energien zu investieren», sagt Peter Graf von der Geschäftsleitung der SGSW.

    Künftig wollen die St. Galler Stadtwerke den Solarstrom aber in der Region produzieren und einkaufen. Dafür seien die Voraussetzungen aber noch nicht gegeben, sagt Peter Graf. (porr)

    Thomas Zuberbühler

  • Schaffhausen war 1991 die erste «Energiestadt» der Schweiz. Jetzt wurde mit Regensdorf ZH bereits die 300. «Energiestadt» gekürt.

    Die Stadt Schaffhausen als Energiepionierin

    1991 wurde Schaffhausen zur ersten «Energiestadt» der Schweiz erkoren. Nächste Woche wird Regensdorf ZH die 300. «Energiestadt». In der Zwischenzeit hat sich viel verändert.

    Dank besserer Isolation konnte Schaffhausen 1991 bei den Schulhäusern rund 20 Prozent Energie sparen. Heute gelten härtere Kriterien. In Regensdorf beispielsweise wird mit Gasen aus der Kläranlage geheizt.

    1991 war Adolf Ogi Energieminister. Er reiste zur Labelvergabe persönlich nach Schaffhausen... mit dem Helikopter! Ein Fauxpas, der Doris Leuthard (hoffentlich) nicht passieren wird. (porr)

    Michael Hiller

  • Am Montag waren sie (vorläufig) zum letzten Mal unterwegs in Avenches VD: Die elektronisch unterstützten Pferdegespanne für die Abfallentworgung.

    Avenches und die Abfallentsorgung per Pferdegespann

    Am Montag ist in Avenches VD ein Pilotversuch zu Ende gegangen: Während mehrere Wochen wurde der Abfall mit einem Pferdegespann abgeführt; mit einem Hightech-Pferdegespann.

    Zwischen Pferd und Abfallwagen wurde ein Wagen mit einem Elektroantrieb gehängt. Dieser half dem Pferd beim Bergwärtsfahren und produzierte Strom beim Abwärtsfahren.

    Anfänglich sei das Personal der Müllentsorgung schon skeptisch gewesen, sagt der zuständige Gemeinderat Jean-Louis Scherz. Die Skepsis habe sich aber gelegt. Ja sogar Touristen bekundeten Freude am Pferdegespann. Avenches wertet den Pilotversuch nun aus. (porr)

    Toni Koller

Moderation: Karin Kobler, Redaktion: Roman Portmann