Stromausfälle in Mels – wegen Kunst

  • Samstag, 13. März 2010, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 13. März 2010, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 14. März 2010, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Die St. Galler Künstlerbrüder Frank und Patrik Riklin wollen den Melsern während ihrem Kultursommer einen Monat lang jeden Tag den Strom abdrehen. So sollen die Dorfbewohner Zeit zum Nachdenken finden. Nachdenken über sich oder über die Abhängigkeit zur Energie.

Nachgedacht haben manche Melser aber schon jetzt und finden: Strom abdrehen ist doch keine Kunst! Oder doch?

Beiträge

  • Strom weg in Mels – wegen Kunst

    Die St. Galler Konzeptkünstler Riklin wollen den Melsern während ihres Kultursommers einen Monat lang jeden Tag den Strom kurz abdrehen. So soll Zeit für eine Denkpause entstehen. Das irritiert die behäbigen Melser aber schon jetzt gehörig.

    Die Melser zeigen wenig Vorfreude daran, auf ihre Fernsehsendung verzichten zu müssen oder den Radiowecker jeden Tag neu einzustellen. Und sie finden auch: Strom abschalten ist doch keine Kunst. Und damit haben die Künstlerbrüder Riklin alleine schon mit ihrer Ankündigung viel erreicht.

    Roland Wermelinger

  • In der Zentralschweiz machen Männer Politik

    In Nidwalden schafften es am 7. März 2010 von neun Kandidatinnen und Kandidaten fünf Männer im ersten Wahlgang in die Exekutive. Im Kanton Uri lag bei der Ständeratsersatzwahl die favorisierte Regierungsrätin weit hinter dem männlichen Kandidaten.

    Woran liegts? Eine innerschweizerische Suche nach Antworten.

     

    Miriam Eisner

  • Zürcher Ausnüchterungszelle: Mehr als Repression

    Der steuerzahlende Zürcher freut sich schon jetzt mit einiger Genugtuung darauf, dass die saufende, prügelnde und unverschämte Jugend in einer zentralen Ausnüchterungsstation untergebracht wird und dafür 950 Franken pro Nacht bezahlen muss der Preis eines Zimmers im Luxushotel.

    Die zentrale Ausnüchterungsstation soll aber mehr sein als nur Abschreckung und Repression: Da die Jugendlichen anschliessend von der Polizei nach Hause gebracht werden, verspricht man sich auch eine präventive Wirkung. Ein schweizweites Pilotprojekt.

    Sabine Meyer

  • Basel – eine Stadt voller Grünromantiker

    Nach dem Nein der Basler zur Überbauung der ehemaligen FCB-Stadionruine Landhof meinte Architekturkritiker Benedikt Loderer, die Basler seien Grünromantiker und nicht interessiert an städtebaulicher Entwicklung. Und überhaupt: Naturgenuss sei doch die weitestverbreitete Sucht nach Alkoholismus.

    Unser Basler Korrespondent erklärt, warum die Basler tatsächlich so an ihren städtischen Grünflächen hängen.

    Beat Giger

  • Skicross: Bessere Starttore aus Meiringen

    Der Start ist im Skicross alles. Wer den Start versiebt, hat kaum mehr Chancen, seinen Platz wettzumachen. Darum verfeinert nun eine Metallbaufirma aus Meringen Skicross-Starttore, sogenannte Startgates und plant einige technische Änderungen.

    Die Firma hofft, ihr neues Tor auf die nächsten Winterspiele in Sotschi verkaufen zu können. Wir schauen uns einen Skicross-Start mit dem Konstrukteur an.

    Toni Koller

Moderation: Mirjam Breu, Redaktion: Eric Send