Was wurde aus den Munis der Schwingfeste?

  • Samstag, 14. August 2010, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 14. August 2010, 12:03 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 15. August 2010, 17:15 Uhr, DRS Musikwelle

Vom 20. bis 22. August messen sich die besten Schwinger des Landes am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld. Wie immer an solchen Festen gibt es auch hier einen Muni zu gewinnen.

Manchen ist dieser Preis im Stall willkommen, andere finden aber keine Verwendung für das gewonnene Tier.

Regional-Diagonal macht sich auf die Spuren ehemaliger «Lebendpreise».

Beiträge

  • Was wurde eigentlich aus «Dobi», «Pilatus» und Co.?

    Es ist eine alte Tradition an Schwingfesten. Der Sieger erhält als Preis meistens einen Muni. So wird es auch am

    Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld (20. bis 22. August) sein. Was ist eigentlich aus den Munis früherer Schwingfeste geworden? Die meisten leben nicht mehr, oder zumindest leben sie nicht mehr in den Ställen ihrer Gewinner. Manche haben ihren «Lebendpreis» sogar an einen Kollegen verschenkt.

    Remi Bütler

  • Schwiizerörgeli gegen AC/DC

    An Veranstaltungen wie dem

    Volksmusik Festival Altdorf wird klar: Volksmusik ist auch bei jungen Leuten stark im Trend.

    Daniel Häusler, Klarinettist und Leiter der Abteilung Volksmusik an der Luzerner Hochschule für Musik, analysiert diesen Trend: «Heute hören die Eltern AC/DC. Wenn sich die Kinder abgrenzen wollen müssen sie Ländlermusik hören». Selbst für die weltstädtischen Zürcher gehöre Volksmusik schon fast zum «urban Chic».

    Miriam Eisner

  • Der historische Wert von Abfall aus dem 19. Jh.

    Bei der Ausgrabung am Bellevue in Zürich kommen nicht nur Knochen und Bauteile aus der Zeit der Pfahlbauer zum Vorschein. Die Archäologen finden auch alten Abfall, wie zum Beispiel eine Sardinendose aus dem 19. Jahrhundert.

    «Solche Gegenstände bringen nicht einen wahnsinnigen Gewinn an neuem Wissen», sagt Grabungsleiter Jakob Obrecht. Dennoch werden sie im Depot der Kantonsarchäologie Zürich feinsäuberlich aufbewahrt.

    Hans-Peter Künzi

  • Filmfestival Locarno - und keiner geht hin...

    Zwar zieht das

    Filmfestival Locarno jeweils tausende von Besuchern an, die Bewohner Locarnos interessieren sich aber kaum dafür. Zu teuer ist der Eintritt auf die Piazza. Dennoch gibt es für die Einheimischen während der Zeit des Filmfestivals ein Fest. In der

    «Rotonda», im innern des grossen Kreisels an der Südeinfahrt von Locarno. Über hundert Stände mit Essen, Trinken und Handwerk locken die zahlreichen Besucher an den ungewöhnlichen Festplatz.

    Hanspeter Gschwend

  • Über die Gefährlichkeit des Lebens

    Nachdem eine elfjährige Tessinerin beim Berner Bärenpark in die Aare gefallen ist, wird nun rasch gehandelt. Eine Abzäunung muss her: Zuerst eine provisorische, dann etwas Definitives.

    Fertig mit Füsse baden im Fluss - zu gefährlich! Was ist, wenn man nun dieses Schutzbedürfnis zu Ende denkt? Braucht dann nicht die ganze Aare von der Grimsel bis zum Rhein, ja sogar jeder Fluss überall eine Abzäunung? Schliesslich könnte überall jemand hineinfallen.

    Toni Koller

Moderation: Maria Lorenzetti, Redaktion: Roman Portmann