Aarau soll weiter fusionieren

Die Stadt Aarau soll weitere Fusionen anstreben mit Nachbarsgemeinden. So will es der Einwohnerrat. Die Stadtregierung hält nicht viel von dieser Idee

Weiter in dieser Sendung:

  • Aus für Kinderhaus «Wunderblume» in Birr.
  • Der Solothurner Kunstpreis geht an den Architekten Franz Füeg.

Beiträge

  • Architekt Franz Füeg erhält Solothurner Kunstpreis

  • Kinderhaus Wunderblume in Birr ist pleite

    Auf Ende Jahr macht der Kinderhort Wunderblume zu. Er hat kein Geld mehr. Die Betreuungsverträge sind bereits gekündigt und das Personal ist zum grössten Teil entlassen. Wie es zum Konkurs kam, darüber kursieren verschiedene Versionen.

    Der Hort wurde im Frühling 2008 als My Baby Kinderhaus eröffnet. Ein Jahr später wurde er an die Firma Kidéal verkauft. Die jetzigen Betreiber hätten das Kinderhaus schlecht geführt und deshalb sei es pleite, ist zu hören. Kidéal entgegnet, der Hort sei von Anfang an ein Chaos gewesen. Deshalb habe man ihn nicht zum Laufen bringen können. Für beide Seiten ist aber klar, dass in Birr Bedarf besteht an Betreuungsplätzen für Kinder.

    Stefan Ulrich

  • Die Stadt Aarau soll wachsen

    Das Aarauer Stadtparlament erteilt der Stadtregierung den Auftrag, aktiv auf Nachbargemeinden zuzugehen und mit ihnen Fusionsverhandlungen aufzunehmen. Der Entscheid fiel mit 28 Ja- zu 21 Nein-Stimmen jedoch eher knapp aus. Die Stadtregierung empfahl den Auftrag zur Ablehnung.

    Sie ist zwar nicht gegen Fusionen, fürchtet jedoch, dass die Nachbargemeinden Aaraus Politik für aufdringlich halten könnten.

    Roman Portmann

Moderation: Andrea Affolter, Redaktion: Christian Salzmann