AG: Freude bei Gegnern des Gekröpften Nordanflugs

Das Bundesverwaltungsgericht findet den Gekröpften Nordanflug auf den Flughafen Zürich zu unsicher. Es trat auf eine Beschwerde der Zürcher Südschneise-Gegner nicht ein. Der Gekröpfte Nordanflug würde über dem Aargau dem Rhein entlang führen und dann nach Süden auf den Flughafen einbiegen.

Aus den Plänen der Behörden ist er noch keineswegs gestrichen.

Weiter in der Sendung:

  • Der Langendörfer Martin Jakob hat die sogenannte Tortour, ein Extrem-Velorennen rund um die Schweiz, nach gut 50 Stunden im Sattel auf dem 12. Rang abgeschlossen.
  • Natascha Badmann wird am Powerman Zofingen am 5. und 6. September nicht teilnehmen; sie weilt zu dieser Zeit im Trainingslager auf Gran Canaria, um sich auf den Ironman in Hawaii vorzubereiten.
  • Im Kanton Solothurn finden unter dem Titel AMOK derzeit Seminare für Lehrkräfte statt, die zur Vorbereitung auf mögliche Gewaltsituationen an Schulen dienen sollen - Ziel ist die frühzeitige Erkennung von Krisen, um Amokläufe und Gewaltdelikte verhindern zu können.
  • Die Kantone Aargau und Solothurn setzen sich intensiv mit Gemeindefusionen auseinander. Im Aargau stimmt das Volk am 27. September über die Gemeindereform mit ihren Massnahmen zur Förderung von Fusionen ab. Ein Gegenbeispiel im Kanton Solothurn ist Holderbank am Oberen Hauenstein, das seine unabhängige Zukunft plant.

Beiträge

  • Bundesverwaltungsgericht will "Gekröpften" nicht bewilligen

    Der 'gekröpfte' Nordanflug quer durch den Aargauer Jura und das Surbtal hat vor Bundesverwaltungsgericht keine Chance: Die Route sei zu riskant, das Absturzrisiko zu gross.

    Der Verein Flugschneise-Süd-Nein hatte gefordert, dass der 'Gekröpfte' bewilligt wird, um die Zürcher Goldküsten-Gemeinden von Anflügen und Lärm zu entlasten. Kurt Schmid, Gemeindepräsident von Lengnau AG und Präsident des Vereins 'Gekröpfter Nordanflug - Nein', fühlt sich nach dem heutigen Gerichtsentscheid auf der ganzen Linie bestätigt.

    Remi Bütler

  • Gemeinde Holderbank (SO) packt Zukunft an

    Wie soll sich eine Gemeinde weiterentwickeln? Welche Themen beschäftigen die Bevölkerung ? Diesen Fragen ging eine externe Firma eine Woche lang in Holderbank (SO) nach. «Zukunft Holderbank» heisst das Projekt.

    Das Ziel: die Einwohnerinnen und Einwohner gestalten die Zukunft der Gemeinde selbst. Die Schule soll im Dorf bleiben, ein Jugendtreff und Alterswohnungen sollen gebaut werden oder auch die touristische Vermarktung der Gemeinde sind die Ergebnisse der Umfrage. Nun arbeitet die Gemeindebevölkerung diese Projekte weiter aus. In einem Jahr prüft die externe Firma, was daraus geworden ist.

    Christiane Büchli

  • Zukunft der Gemeinden: Aargauer Gemeindereform

    Am 27. September stimmen die Aargauer Stimmberechtigten über die erste Etappe der Gemeindereform (Gerag) ab. Die Reform will unter anderem Fusionen von Gemeinden fördern. Zur Abstimmung kommt es, weil die SVP das Referendum ergriffen hatte.

    Umstritten ist nämlich die möglich Anordnung von Zwangsfusionen. Eine Wahlvorschau.

    Stefan Ulrich

  • Amoklauf Prävention hoch im Kurs

    Die Kantonspolizei Solothurn bietet Lehrerinnen und Lehrer einen Kurs an, der bei der Prävention von Amokläufen helfen soll. Das Interesse der Lehrkräfte am Kurs ist riesig.

    Eric Send

Moderation: Christine Ruf, Redaktion: Alex Moser