Bildungsraum Nordwestschweiz: nur Vereinbarung

Statt eines Staatsvertrags zwischen Aargau, Solothurn und beiden Basel zum Bildungsraum Nordwestschweiz gibt es nun bloss eine Regierungsvereinbarung.

Weitere Themen:

  • «Olten Südwest»: Die Stadt soll nicht selber Land kaufen, sagt das Gemeindeparlament
  • Die Aargauer Regierung will Schulfläche des Campus Brugg-Windisch kaufen, statt mieten

Beiträge

  • «Olten Südwest»: Vertrauen bilden

    Dass das Oltner Gemeindeparlament den Gestaltungsplan «Olten Südwest» nur mit Murren zur Kenntnis genommen hat, das ist auch dem Stadtpräsidenten Ernst Zingg nicht entgangen.

    Er setzt auf die neu geschaffene Gestaltungskommission, welche zwischen Ivestor, Stadt und Bevölkerung Vertrauen schaffen soll. Kritiker monieren jedoch, diese Kommission habe einzig beratende Funktion, also keinen wirklichen Einfluss.

    Roman Portmann

  • Kein Staatsvertrag zum Bildungsraum Nordwestschweiz

    Die Regierungen der Kantone Aargau, Solothurn und beider Basel unterzeichnen eine Vereinbarung zum «Bildungsraum Nordwestschweiz». Diese regelt die Zusammenarbeit auf allen Bildungsstufen.

    Der ursprünglich geplante Staatsvertrag war nach dem Nein des Aargauer Stimmvolks zu den Bildungsreformen chancenlos.

  • Wangen/Olten: Steinbeil aus Jungsteinzeit gefunden

    Archäologen haben bei Bauarbeiten zwischen Olten und Wangen bei Olten ein spezielles Steinbeil gefunden, eine sogenannte Lochaxt. Dazu fanden sie eine Feuerstelle und verschiedene Gruben. Das Beil dürfte aus der Zeit von 2'800 bis 2'500 v. Chr. stammen.

    Möglicherweise ist der Fund ein Hinweis auf ein ehemaliges Häuptlingsgrab in der «Chrüzmatt» zwischen Olten und Wangen bei Olten.

    Roman Portmann

  • Mehr Geld für energiebewusstes Bauen im Aargau

    Die Aargauer Regierung beantragt dem Grossen Rat einen Globalkredit für energieffizientes Bauen.

    Der Kanton soll in den Jahren 2010 und 2011 zusätzlich 11,4 Millionen Franken investieren und Haussanierungen und energiebewusstes Bauen fördern.  Liegenschaftenbesitzer sollen mithelfen, den CO-2-Ausstoss zu reduzieren. Rund 40 Prozent des Energieverbrauchs entfallen auf den Gebäudebereich.

  • Unterrichtsräume kaufen statt mieten

    Ein Kauf der Schulflächen im neuen Fachhochschul-Campus in Brugg-Windisch käme den Aargau günstiger zu stehen als eine Miete.

    Deshalb beantragt die Aargauer Regierung beim Grossen Rat, auf die bereits beschlossene Mietlösung zu verzichten und die benötigten Räume im Stockwerkeigentum zu erwerben. Es geht um eine Kaufsumme von gegen 190 Millionen Franken.

    Andreas Capaul

  • Neue Richtlinien für Aargauer Beiträge an Kulturinstitutionen

    Der Aargauer Regierungsrat hat eine Verordnung zum Kulturgesetzt verabschiedet. Deise regelt die Vergabe von Betriebsbeiträgen an Kulturinstitutionen. Diese müssen u.a. professionell betrieben sein (mind. 300 Stellenprozente, mind. 400'000 Franken Jahresumsatz) und ein eigenes Profil haben.

    Für Kuratoriumsbeiträge braucht man neu einen Wohnsitz im Aargau. Und das Werk/die Tätigkeit muss einen engen Bezug zum Aargau haben.

    Christiane Büchli

Moderation: Remi Bütler, Redaktion: Andreas Capaul