Dementer Todesfahrer von Brugg: Viele Anklagen fallen gelassen

Der Fall machte vor vier Jahren Schlagzeilen: Ein 82-jähriger Rentner überfährt in Brugg eine 14-jährige Schülerin. Die Schülerin stirbt bei diesem Unfall. Der Rentner war dement, auf einem Auge blind und hatte trotzdem einen Führerausweis.

Nun wird lediglich eine Sachbearbeiterin des Strassenverkehrsamtes angeklagt, die Anklagen gegen Kaderangestellte des Amtes und gegen Ärzte wurden fallen gelassen.

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Beiträge

  • Keine Anklagen gegen die Ärzte im Fall des Rentners von Brugg

    Vor 4 Jahren fuhr ein damals 82-jähriger Rentner in Brugg ein 15-jähriges Mädchen tot. Der Rentner war dement und sah nur auf einem Auge. Die Opferfamilie verklagte den Hausarzt und die Augenärztin des Rentners wegen fahrlässiger Tötung.

    Die Mediziner hätten erkennen sollen, dass der alte Mann nicht mehr Auto fahren konnte und sie hätten dies den Behörden melden soll. Die Aargauer Staatsanwaltschaft folgt dieser Argumentation nun aber nicht. Sie macht keine Anklage gegen die Ärzte. Der Grund: Die Mediziner seien keine offiziellen Gutachter gewesen. Deshalb hätten sie auch nicht die Pflicht gehabt, die Behörden zu informieren.

    Remy Bütler

  • «Freilicht-Weltreise» auf dem Aarauer Schlossplatz

    Vom 9. Juli bis am 15. August wird Jules Vernes «In 80 Tagen um die Welt» auf dem Aarauer Schlossplatz aufgeführt. Die Umsetzung von Vernes weltbekannter Geschichte leitete der Regisseur Peter Voellmy selbst.

    David Zumbach

  • Kampf dem Nitrat im Solothurner Ackerland

    Der Kanton Solothurn will weitere 50 Hektaren Ackerland in Wiesland umwandeln. Dazu offeriert er Bauern pro Hektare und Jahr 2500 Franken. Mit dieser Massnahme will man erreichen, dass weniger Nitrat aus dem Boden ins Grundwasser geschwemmt wird und so ins Trinkwasser gelangt.

    In gepflügten Äckern bildet sich nämlich im Boden Nitrat. Im Wiesland ist das nicht der Fall.

    Roman Portmann

Moderation: Eric Send, Redaktion: Stefan Ulrich