Döttingen will seinen Geldsegen mit anderen teilen

Das Dorf im unteren Aaretal schwimmt im Geld dank Steuern, welche die Nordostschweizerischen Kraftwerke NOK als Betreiberin des AKW Beznau bezahlen und so den Gemeindesteuerfuss auf 60 Prozent drücken. Nun will die AKW-Standortgemeinde maximal 3 Mio.

Franken an weniger begünstigte Nachbarn verteilen. Die Gemeindeversammlung entscheidet am 17. Juni über den Verteilschlüssel.

Weiter in der Sendung:

  • Die Rheinsalinen investieren ca. 2,5 Mio. Franken in ein neues Palettlager in Möhlin
  • Im Kanton Solothurn ereignen sich zwei spektakuläre Unfälle: In Dornach kracht ein Lastwagen in ein Haus, in Oensingen kippt ein Laster mit Alteisen.
  • Hörerinnen und Hörer diskutieren live: Soll ein tschechischer Sportfischer den Riesenwels von Bettlach fangen dürfen?

Beiträge

  • NOK-Millionen für das ganze Zurzibiet

    Als Standortgemeinde eines AKW profitierte bisher einzig Döttingen von den Millionen der NOK. Dies soll nun ändern.

    Bereits letzten November sagte die Döttinger Gemeindeversammlung im Grundsatz Ja zu einem regionalen Fonds, diese Woche präsentierte der Gemeinderat nun das Reglement, wie er das Geld verteilen will. Jetzt liegt der Ball wieder bei der Gemeindeversammlung.

    Andreas Capaul

Moderation: Remi Bütler, Redaktion: Christian Salzmann