Freikirche Harvest International in Seon unerwünscht

Die Freikirche Harvest International wollte in Seon für 70 Millionen Franken ein Sport- und Begebnungszentrum bauen. Doch dafür bräuchte eine Umzonung des Baulandes. Nun hat sich der Gemeinderat dagegen entschieden. Die Bevölkerung wolle die Freikirche nicht im Dorf, so der Gemeinderat.

Weitere Themen:

  • Der Solothurner Kantonsrat beschliesst Finanzhilfe für fusionsbereite Gemeinden.
  • Der EHC Olten geht entspannt in den Halbfinal der Nati B.
  • Solothurner SP und SVP liefern sich heftige Debatte über Harmos.

Beiträge

  • Seon will kein Zentrum der Freikirche «Harvest»

    Die Freikirche «Harvest Network» kann in Seon kein neues Sport- und Kulturzentrum bauen. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom Montagabend beschlossen, dass er kein Land umzonen will, um «Harvest» den Bau des Zentrums zu ermöglichen.

    Die Skepsis der Bevölkerung gegen dieses Projekt sei zu gross, begründet der Gemeinderat seinen Entscheid. «Harvest» ist enttäuscht, azeptiert aber den Entscheid. In das neue Sport- und Kulturzentrum hätte «Harvest Network» 70 Millionen Franken investiert. Die Organisation sucht jetzt ein neues Grundstück im Aargau.

    Stefan Ulrich

  • SO: Finanzspritze für fusionswillige Gemeinden

    Der Solothurner Kantonsrat will Fusionen zwischen reicheren und ärmeren Gemeinden unterstützen. Er befürwortete am Dienstag in seiner Session einstimmig eine Finanzspritze, mit der er fusionswillige Gemeinden unter die Arme greifen will. Diese kostet rund eine Million Franken pro Jahr.

    Etwa ein Viertel aller Gemeinden im Kanton Solothurn könnten von dieser neuen Regelung profitieren.

    Andrea Affolter

  • Der EHC Olten geht guter Dinge in den Halbfinal

    Das von der Clubleitung gesteckte Ziel, den Halbfinal zu erreichen hat das Oltner Team erreicht. Eigentlich könnte die Mannschaft zufrieden sein. Doch nun ist sie auf den Geschmack gekommen - und will in der Halbfinalserie gegen Lausanne alles daran setzen, es noch eine Runde weiter zu schaffen.

    Barbara Mathys

  • SO: Schulkonkordat Harmos - Enges Korsett oder Chance?

    Die beiden Solothurner Kantonsräte Franziska Roth (SP) und Roman Jäggi (SVP) kreuzen die Klingen zum Schulkonkordat HarmoS. Die Vorgaben von Harmos seien im Kanton Solothurn praktisch schon erfüllt, sagt Franziska Roth.

    Harmos würde den Kanton in der Bildungspolitik unnötig einengen, argumentiert Roman Jäggi. Im Kantonsrat geht die Debatte am Mittwoch weiter.

    Andrea Affolter

Moderation: Remo Vitelli, Redaktion: Roman Portmann