Gerangel um Briefmarken von Pro Juventute

Die Kinderhilfsorganisation Pro Juventute organisiert sich neu. Neu gibt es neben der nationalen Stiftung mehrere unabhängige kantonale Vereine, unter anderem in den Kantonen Aargau und Solothurn. Mit dem Verkauf der beliebten Briefmarken wollen nun aber beide Organisationen Geld verdienen.

Konflikte sind vorprogrammiert.

Weiter in der Sendung:

  • In Muri verunglückte ein Automobilist kurz vor Mittag tödlich. Der 79 jährige Mann wollte eine Hauptstrasse überqueren. Dabei wurde er von einem Lastwagen erfasst.
  • Seit Wochen hat es nicht mehr richtig geregnet. Die Winzer freuen sich, viele Bauern haben aber grosse Probleme. Das Gemüse verdorrt auf den Feldern, und die Viehbauern müssen ihre Tiere bereits mit Silofutter über die Runden bringen.
  • Die Betreiberin des Cargodroms in Wiler, nahe der Grenze zum Kanton Solothurn, geht in die Nachlassstundung. So erhält das Unternehmen eine Verschnaufpause von sechs Monaten. Den Cargodrom gibt es seit 7 Jahren. Das Vorhaben scheiterte jedoch, da der Bedarf an solchen Dienstleistungen im Raum Bern/Solothurn nicht vorhanden war.
  • Herbstserie: Die Firma Unicorn SA in Fischbach-Göslikon im Aargauer Reusstal verarbeitet 80 Prozent des in der Schweiz konsumierten Zuckermaises. Was vor 30 Jahren mit ein paar wenigen Reihen Mais begann, ist heute ein Millionengeschäft.

Beiträge

  • Wer verkauft Pro-Juventute-Briefmarken?

    Pro Juventute, der schweizerische Dienstleister für Kinder und Jugendliche, organisiert sich neu, vor allem aus finanziellen Gründen. Neben der nationalen Stiftung gibt es jetzt auch kantonale Vereine, etwa im Aargau und und im Kanton Solothurn.

    Die beliebten Briefmarken wollen aber beide verkaufen, Stiftung und Vereine. Der Streit ist vorprogrammiert.

    Andrea Affolter

  • Trockenheit macht Bauern Angst

    Seit Wochen hat es kaum mehr geregnet. deswegen machen sich Bauern, Förster und Fischer immer grössere Sorgen. Gemüse vertrocknet auf den Feldern, das Vieh findet auf den Weiden kein Gras mehr und frisst bereits Silofutter. für die Fische in Bächen und Flüssen wird der Lebensraum eng.

    Remo Vitelli

  • Der Preis des Mais: Unicorn SA

    Als Kurt Heimberg 1978 mit seinen ersten Zuckermaiskolben an einen Markt ging wurde er ausgelacht. «Schweinefutter» sei der Mais, sagten die Leute.

    Heute verarbeitet seine Unicorn SA in Fischbach-Göslikon jährlich gut 2'500 Tonnen Zuckermais und liefert diesen unter anderem auch an die Grossverteiler Migros und Coop. Damit deckt Unicorn 80 Prozent der Nachfrage in der Schweiz ab.

    Roman Portmann

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Andreas Capaul