Grenchen: Barbara Banga tritt zurück

Barbara Banga, die Frau des Grenchner Stadtpräsidenten Boris Banga, zieht die Konsequenzen aus der Internet-Affäre. Sie tritt per sofort aus der Geschäftsleitung der SP des Kantons Solothurn zurück, und sie gibt auch ihre Aufgaben im Vorstand der SP Amtei Solothurn-Lebern ab.

 Weiter in der Sendung:

  • Der aargauische Gewerbeverband fordert bessere Zahlungsmoral von Kanton und Gemeinden: ausstehende Rechnungen bringen Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten.
  • Die Stadt Baden schreibt schwarze Zahlen: die Rechnung 2009 fällt sieben Millionen Franken besser aus als erwartet.

 

Beiträge

  • Kanton Aargau soll Rechnungen schneller bezahlen

    Der Kanton Aargau bezahlt ungefähr jede vierte Rechnung zu spät. Dies schätzt der Geschäftsführer des Aargauischen Gewerbeverbandes Herbert Scholl. Wie Scholl gegenüber dem Regionaljournal ausführte, würde dies vor allem für kleinere Betriebe zum Problem.

    Diese müssten dann teure Kredite aufnehmen. Allerdings sei die Zahlungsmoral des Kantons in den vergangenen Monaten etwas besser geworden.

    Christian Salzmann

  • Baden schreibt schwarze Zahlen

    Die Stadt Baden erzielte im Jahr 2009 einen kleinen Rechnungsüberschuss von gut 35'000 Franken. Budgetiert war ein Verlust von knapp 7 Millionen Franken. Das bessere Ergebnis habe mit unerwartet hohen Steuererträgen zu tun, so die Badener Finanzverwaltung.

    Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise seien kleiner gewesen als befürchtet.

    Roman Portmann

  • SP-Frau Barbara Banga gibt ihre politischen Ämter ab

    Barbara Banga tritt aus der Geschäftsleitung der SP Solothurn sowie aus der Geschäftsleitung der SP Amtei Solothurn-Lebern zurück. Wie die SP gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn erklärte, habe Banga im Zuge der Internet-Affäre nun demissioniert.

    Die Frau des Grenchner Stadtpräsidenten Boris Banga gab zu, im Internet diffamierende Internet-Einträge verfasst zu haben.

    Alex Moser

Moderation: Andrea Affolter, Redaktion: Roman Portmann