Kahlschlag beim Solothurner Spitalpersonal?

Die sechs öffentlichen Spitäler des Kantons Solothurn bauen bis 2012 rund 250 Stellen von ingesamt 2800 Vollzeitstellen ab. Betroffen sind alle Bereiche, vor allem aber die Verwaltung. Zur Debatte steht auch die Schliessung der Klinik Allerheiligenberg.

Der Solothurnische Staatspersonal-Verband spricht von einem Kahlschlag.

Weitere Themen:

  • Der Fall Köbi F. gerät wieder in  die Schlagzeilen. Ruth Ramstein, welche vor über 10 Jahren die sexuellen Übergriffe des ehemaligen Sportlehrers Köbi F. aufgedeckt hat, wehrt sich gegen ein Filmprojekt.
  • Mittelalterliches Spektakel auf Schloss Lenzburg zielt vor allem auf Familien
  • Unsere Sommerserie: Hommage an den Appenzeller Sennen- und Hofhund Bläss

Beiträge

  • «Solothurner Spitäler AG» baut 250 Stellen ab

    Die «Solothurner Spitäler AG» will in den nächsten zwei Jahren 250 Stellen abbauen. Zudem soll die Klinik «Allerheiligenberg» in Hägendorf bei Olten geschlossen werden.

    Der Solothurnische Staatspersonal-Verband ist schockiert über diese Ankündigungen und fordert, dass Alternativmassnahmen geprüft werden.

    David Zumbach

  • «Fall Köbi F.»: Widerstand gegen Filmprojekt

    Vor über 10 Jahren sorgte der «Fall Köbi F.» für Schlagzeilen, der Fall rund um den sexuellen Missbrauch durch einen Sportlehrer in Möriken. In diesen Tagen wird im Aargau ein Kinofilm gedreht, der sich auf diese Geschichte «abstützt».

    Dagegen wehrt sich Ruth Ramstein, die damalige Schulpflegerin, welche den Missbrauch-Fall ans Licht gebracht hat. Sie verlangt Einsicht ins Drehbuch, ansonsten überlegt sie wegen Persönlichkeitsverletzung klagen. Regisseur Urs Odermatt reagiert gelassen. Die Geschichte sei frei erfunden und könne sich in jedem Dorf so zutragen.

    Christiane Büchli

  • Zeitreise ins 15. Jahrhundert auf Schloss Lenzburg

    Die 'Company of Saynt George', eine Vereinigung von Mittelalterfans, stellt in Lenzburg die Belagerung eines Schlosses dar. Rund 60 Mitglieder aus ganz Europa leben bis am kommenden Sonntag wie mittelalterliche Handwerker, Kanoniere oder Soldaten.

    Für die Besucher ist dieses Spektakel täglich zwischen 10 und 18 Uhr zu besichtigen, am Samstag bis 22 Uhr.

    Roman Portmann

  • Serie «Hofberichterstattung»: Mehr als nur ein Hofhund

    Selten hört man etwas Positives über den Appenzeller Bläss. Dass er aber nicht nur gut ist, um den Hof zu bewachen, sondern auch als Familien- oder Blindenhund taugt, davon sind Marianne Sutter und Köbi Müller überzeugt. Es liege an der Erziehung, sagen sie.

    Beatrice Gmünder

Moderation: Andreas Capaul