Kanton wehrt sich gegen Vorwürfe nach Unfall in Hendschiken

Nach einem tödlichen Unfall in Hendschiken am Wochenende wurde in verschiedenen Medien der Vorwurf laut, die zulässige Höchstgeschwindigkeit an diesem Ort sei zu hoch. Jetzt wehrt sich der Kanton gegen diesen Vorwurf.

Ein Gutachten habe gezeigt, dass eine Temporeduktion an dieser Stelle keine Wirkung habe, heisst es in einer Stellungnahme des Baudepartements.

Weitere Themen:

  • Aarau werde immer mehr zum Treffpunkt für Fussball-Hooligans, sagen Experten nach der Schlägerei vom Wochenende. St.Galler Fans hatten dabei einen Zug im Bahnhof Aarau gestoppt und sich mit Aarauer Fans in der Innenstadt geprügelt.
  • Vor Solothurner Obergericht stehen drei verurteilte Zuhälter. Der Staatsanwalt wirft ihnen organisierten Menschenhandel vor.
  • Nach dem Fischsterben im Inkwilersee wollen die Kantone Bern und Solothurn das ökologische Gleichgewicht des kleinen Sees langfristig sichern.
  • Die Truppenübung Protector hat in unserer Region kaum Schäden hinterlassen. Die Armee spricht von 55'000 Franken, die sie an Schäden bezahlen müsse.
  • Die neue Aargauer Pflegeheimkonzeption sieht vor, dass die traditionellen Altersheime bald verschwinden. Ältere Leute bleiben immer länger im eigenen Heim wohnhaft und kommen dann direkt ins Pflegeheim. Experten rechnen aber damit, dass das Pflegepersonal bald knapp wird.

Beiträge

  • Aargau bereitet sich auf die Überalterung vor

  • Fussball-Fans und ihre Lust am Kampf

    Fans des FC St. Gallen halten in Aarau den Zug an, der sie vom Spiel gegen Luzern zurüch nach St. Gallen bringen sollte, und zetteln eine Schlägerei mit Fans des FC Aarau an. So geschehen am Samstag. Experten sind beunruhigt.

    Sie stellen fest, dass die Fans nicht mehr in oder neben den Stadions aufeinander losgehen. Dort ist die Polizei nämlich sehr präsent. Deshalb werden die Kämpfe an anderen Orten ausgetragen, dort, wo die Polizei dann zu spät kommt.

    David Zumbach

  • Menschenhandels-Prozess: Wiederaufnahme vor Obergericht

    Was es Menschenhandel? Oder war es «nur» Förderung der Prostitution? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Obergericht des Kantons Solothurn seit Montag. Die Solothurner Staatsanwaltschaft will ein Urteil des Amtsgerichts Lebern-Solothurn revidieren.

    Dieses war den Anträgen des Staatsanwalts vor einem Jahr nicht gefolgt und hatte relativ milde Urteile gefällt.

    Remo Vitelli

Moderation: Maurice Velati, Redaktion: Stephan Ulrich