Pläne für Aargauer Volksschule sind realistisch

Die Aargauer Regierung hat ihre Pläne für die Aargauer Volksschule der Zukunft vorgestellt. In manchen Punkten erinnern die Pläne an ein «Kleeblatt light». Die Reaktionen der Parteien fallen durchwegs positiv aus. Die SP hätte mit den Reformen sogar noch weiter gehen wollen.

Auch der Aargauischen Lehrerinnen- und Lehrer-Verband ALV ist zufrieden. Somit stehen die Chancen der Volksschulpläne auch im Parlament nicht schlecht.

Weiter in der Sendung:

  • Der Aarauer Komponist und Klavierlehrer Ruedi Debrunner präsentiert sich als Schriftsteller. Sein Roman «Süssland» ist eben im Verlag edition 8 erschienen. Mit viel Kenntnis der Verhältnisse und überragendem musikalischem Wissen lässt Ruedi Debrunner die kamerunische Welt vor uns entstehen. Eine lesenswerte afrikanisch-europäische Komposition.
  • Am Donnerstag fand zum 40. Mal der internationale «Tag des Weissen Stockes» statt. An diesem Tag wenden sich blinde, sehbehinderte und taubblinde Menschen an die Öffentlichkeit, um auf ihre Anliegen und Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Das Regionaljournal hat in Aarau selbst ausprobiert wie schwierig es ist, sich blind zu orientieren.

Beiträge

  • Wie weiter mit der Aargauer Volksschule: Antworten

    Unter dem Motto «Aargauer Volksschule und Famlie stärken» will der Aargauer Regierungsrat die Volksschule weiterentwickeln. Das Bildungsdepartement arbeitet neu mit dem Gesundheitsdepartement zusammen, weil dieses die Familie mit Tagesstrukturen stärken will.

    Die Aargauer Oberstufe soll ihre Strukuren behalten (Bezirks-, Sekundar- und Realschule). Neue dauert die Oberstufe drei, die Primar sechs Jahre. Hinzu kommt, dass der Kindergarten zwar erhalten bleibt, aber neu Teil der Volksschule wird. ist der Kindergarten obligatorisch. Schulen mit sozialen Problemen können zusätzliche Lehrpersonen anfordern. Neu sind die Gemeinden verpflichtet, Tagesstrukturen (Mittagstisch, etc.) anzubieten, falls die Nachfrage besteht.

    Christiane Büchli / Stefan Ulrich

  • «Süssland», ein Roman von Ruedi Debrunner

    «Greet Sweetland for me!» Diesen merkwürdigen Abschiedsgruss in den Ohren, besteigt der Musiker Mark Zeller in Duala das Frachtschiff Richtung Europa. Afrika bleibt jedoch nicht zurück: Nach einem ereignisreichen Jahr als Musiklehrer in Kamerun reisen seine lebhaften Erinnerungen mit. «Süssland» ist ein Roman über Musik, Kamerun und Nord-Süd-Beziehungen. Mehr Informationen: http://www.ruedidebrunner.ch/.

    Christine Ruf

  • Blinde fordern mehr Rücksichtnahme auf Gehwegen

    Der Blindenverband Aargau Solothurn hat zum Internationalen Tag des Weissen Stocks mehr Rücksichtnahme auf Blinde und Sehbehinderte gefordert. Es sei vor allem störend, dass Sehende häufig die Leitlinien der Blinden blockierten.

    Die weissen Linien an den Bahnhofperrons seien häufig mit Koffern und anderen Gegenständen verstellt. Dies zwinge Blinde zu einem Slalomlauf auf den Bahnhofperrons.

    Alex Moser

Moderation: Roman Portmann, Redaktion: Christian Salzmann