Protest auf dem Kreisel: Egerkingen kämpft für weniger Lärm

Der Gemeinderat von Egerkingen fühlt sich vom Bund übergangen. Weil dieser nicht auf die Forderung nach besserem Lärmschutz reagiert, protestiert der Gemeinderat mitten auf der Hauptstrasse. Beim Bund nimmt man den Protest gelassen

Weiter in der Sendung:

  • Fleischverarbeiter "Bell" will in Oensingen ausbauen, die Rede ist von 500 Arbeitsplätzen. 
  • Lehrermangel an den Schulen: Schreckgespenst oder Tatsache? Diskutieren Sie mit!

Beiträge

  • Bund erstaunt über Protest in Egerkingen

    Am Mittwoch will der Gemeinderat von Egerkingen auf die Strasse, mit der Drohung «Wenn Egerkingen will - steht die Schweiz still». Die Gemeinde an den Autobahnen A1 und A2 ärgert sich, dass sie mit der Forderung nach besseren Lärmschutzmassnahmen beim Bund abgeblitzt ist.

    Der Bund wiederum ist erstaunt über die Drohung aus Egerkingen: «Egerkingen hätte beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einlegen können», die Gemeinde habe gar nicht alle Rechtsmittel ausgeschöpft.

    Roman Portmann

  • Bell plant in Oensingen weiter auszubauen

    Bell will in Oensingen weiter ausbaue. 500 Arbeitsplätze sollen nach Oensingen kommen, schreibt die Solothurner Zeitung. Nebst der Rindfleischfabrik soll neu der Zerlegebetrieb für Schweine von Basel ins Mittelland ziehen.

    In einer späteren Phase soll anderseits auch der Schweineschlachthof folgen. Das über 65'000 Quadratmeter grosse Grundstück, das die Bell AG im Auge hat, liegt im unweit ihres aktuellen Standortes. Bell bestätigt die Ausbaupläne, sagt aber, das Projekt sei noch nicht definitiv und der Zeitplan liege zwischen fünf und zwanzig Jahren.

    Christiane Büchli

Moderation: Andrea Affolter, Redaktion: Alex Moser