«Rosarote» Zahlen für den Staat Solothurn

Der Voranschlag des Kantons Solothurn sieht Ausgaben in der Höhe von 130 Millionen Franken vor - und ein Defizit von 4 Millionen. In Anbetracht der wirtschaftlichen Umstände sei dies vertretbar, findet die grosse Mehrheit des Kantonsrates.

Weitere Themen:

  • Die österreichische Montana Group hält nun fast alle Aktien der Alu Menziken und plant den Börsengang.
  • Der Aargauer Justizdirektor apelliert an die Eigenverantwortung der Staatsangestellten: Diese sollten sich gut überlegen, ob und wie sie sich politisch exponieren wollen.
  • Bei Rheinfelden wird zur Zeit an der grössten Wasserbaustelle Europas gearbeitet: Es entsteht ein gigantisches Flusskraftwerk.

Beiträge

  • Montana-Gruppe will mit Alu Menziken an die Börse

    Das Umtauschangebot der österreichischen Montana-Gruppe war erfolgreich, sie besitzt nun fast 97 der Stimmen an der Alu Menziken. In einem ersten Schritt wollen die Verantwortlichen nun die Firmenstruktur in der Schweiz vereinfachen und in einem zweiten Schritt die Firma an die Börse bringen.

    Einen weiteren Stellenabbau soll es aber nicht mehr geben, verspricht der Verwaltungsratspräsident der Alu Menziken.

    Eric Send

  • Solothurner Finanzdirektor nimmt Parlament in die Pflicht

    Ohne zu sparen, werde es auch in Zukunft nicht gehen, sagte Christian Wanner am Dienstag im Solothurner Kantonsrat,am Rande der Debatte zum Voranschlag 2010. Jeder einzelne Parlamentarier habe die finanzielle Zukunft des Kantonsin der Hand.

    Finanzdirektor Wanner erwähnte speziell noch nicht behandelte Vorstösse aus dem Parlament, welcheden Kanton bis zu 20 Millionen Franken kosten könnten.

    Remo Vitelli

  • Justizdirektor Hofmann setzt auf Selbstverantwortung

    Der Aargauer Justizdirektor Urs Hofmann ist zufrieden, wie schnell der erste Staatsanwalt Peter Heuberger auf die Kritik an seiner Mitgliedschaft im SVP-nahen «Parteiunabhängigen Informationskomitee» (Pikom) reagiert hat.

    Das Pikom veröffentlichte einen umstrittenen Musterbrief gegen Einbürgerungen. Heuberger demissionierte darauf als Vizepräsident des Komitees. Regierungsrat Urs Hofmann sprach sich gegenüber dem Regionaljournal für eine gewisse «Selbstverantwortung» von Personen in exponierten Staatspositionen aus.

    Andreas Capaul

  • Altes Kraftwerk Rheinfelden: Interessengemeinschaft will Abris...

    Das alte Kraftwerk Rheinfelden soll abgerissen werden, sobald das neue grössere Kraftwerk nächstes Jahr fertig gebaut ist. So will es die Baubewilligung, welche die Energiedienst AG zu erfüllen hat, wenn sie das neue Kraftwerk bauen will.

    Anstelle des alten Kraftwerks ensteht eine Fischtreppe für Lachse. Für den Erhalt des alten Kraftwerks kämpft die «IG pro Steg». Sie will an der Gemeindeversammlung Rheinfelden am Mittwoch ein Moratorium für den Industriebau erwirken.

    Weitere Informationen:

    http://www.energiedienst.ch  und  http://www.ig-pro-steg.com

     

    Christiane Büchli