Schutz vor gewalttätigen Partnerinnen

Im Aargau wird Mitte Dezember das erste «Väterhaus» der Schweiz eröffnet. Es soll Vätern und ihren Kindern Schutz bieten, wenn Mütter und Frauen gewalttätig werden. «Zwüschehalt» heisst diese Institution, welche Betroffene betreuen und beraten will. 

Weitere Themen:

  • Selbstdispensation: Aargauer Ärzte sollen einfacher Medikamente abgeben können.
  • Schweinegrippe: Aargauer Gesundheitsdirektorin will die Verteilung der Impfstoffe neu organisieren
  • 10 Jahre Kunstsupermarkt Solothurn: Streit zwischen Kunst und Kommerz

 

Beiträge

  • Unterschlupf für geschlagene Männer

    Im Aargau öffnet am 10. Dezember das erste «Väterhaus» der Schweiz. In diesem Haus können sich Männer mit ihren Kindern vor ihren gewalttätigen Partnerinnen in Sicherheit bringen. Initiant ist der Verein verantwortungsvoll erziehende Väter und Mütter (VeV). Dass dieses «Väterhaus» in den Aargau kommt, liegt vor allem an der zentralen Lage des Kantons. Weitere Informationen auf der Website des Vereins VEV.

    Andreas Capaul

  • AG: Mehr Ärzte dürfen Medikamente verkaufen

    Der Kanton Aargau hat die Bestimmungen zur sogenannten Selbstdispensation von Medikamenten gelockert. Bisher durfte ein Hausarzt nur dann Medikamente verkaufen, wenn die nächste Apotheke weiter als eine Stunde mit dem öffentlichen Verkehr entfernt war.

    Neu wird diese Zeitspanne auf eine halbe Stunde reduziert. Davon profitieren rund 30 Ärzte. Diese Kompromisslösung macht zwar weder die Ärzte noch die Apotheker richtig glücklich, sie macht aber auch niemanden wütend.

    Roman Portmann

  • AG: Lehren aus dem Schweinegrippe-Impfchaos

    Die Aargauer Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli (Grüne) will Lehren ziehen aus den Pannen bei der Verteilung des Schweinegrippe-Impfstoffs.

    Nicht alle Kantone haben gleichzeitig und genug Impfstoff erhalten. «Es wäre effizienter gewesen, den Impfstoff nicht dezentral, sondern zentral über die Apotheke der Schweizer Armee zu verteilen», so Hochuli. Sie hofft, dass ihre Idee auch in Bundesbern Anklang findet.

    Roman Portmann

  • Kunst im Supermarkt

    Am Donnerstag Abend hat zum zehnten mal der Kunst-Supermarkt in Solothurn seine Tore geöffnet. Statt edel im Museum an der Wand, stehen die Bilder hier in Regalen. Der Supermarktleiter Peter Lukas Meier will mit diesem Konzept dem «gewöhnlichen» Menschen Kunst näher bringen.

    Der Konservator des Solothurner Kunstmuseums Christoph Vögele sagte gegenüber dem Regionaljournal, dies sei der falsche Weg.

    Eric Send

Moderation: Andrea Affolter, Redaktion: Christian Salzmann