Spitalschliessungen sind nicht der richtige Weg

Dies sagt Gesundheitsökonom Willy Oggier, ein profunder Kenner der Spitallandschaft in unserer Region. Die Idee von BAG-Direktor Thomas Zeltner, generell jedes dritte Spital zu schliessen, hält er für wenig geeignet.

Oggier hofft auf die neue Spitalfinanzierung ab 2012, mit Fallpauschalen und transparenteren Rechnungen.

Weiter in der Sendung:

  • Die Firma Zimmerli Energie-Technik (ZET) in Mühlethal geht in Konkurs. Schuld daran soll die Tochterfirma der ZET im Tessin sein. Diese bestreitet diesen Vorwurf jedoch vehement.
  • Die Arbeitslosigkeit ist in unserer Region auch im September weiter gestiegen: Im Aargau von 3.6 auf 3.7 Prozent, im Kanton Solothurn von 4.1 auf 4.2 Prozent. Fachleute sehen die Talsohle der Wirtschaftskrise langsam durchschritten. Allerdings wird sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt nur zögerlich erholen.
  • In unserer Serie über innovative KMU besuchen wir die Möbelfabrik Reseda Home in Spreitenbach. Kunden können ihre Vorstellungen, wie ihr Tisch oder Bett aussehen soll, selbst auf Papier zeichnen. Mit Hilfe von Schreinern und modernen Computern stellt die Reseda Home anschliessend das gewünschte Möbelstück her.

Beiträge

  • Welche Spitäler sind zuviel?

    Jedes dritte Spital in der Schweiz ist zuviel, sagt Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamts für Gesundheit. Er möchte 150 der 350 Schweizer Spitäler schliessen. Was heisst das für die Region Aargau Solothurn?

    Andrea Affolter

  • Viele offene Fragen um Zofinger Firma

    Der Firma Zimmerli Energietechnik AG aus Mühlethal bei Zofingen droht der Konkurs. Die Aargauer Firma musset wegen Überschuldung ihre Bilanz deponieren. Das Tessiner Elektrizitätswerk, dem Zimmerli gehört, ist über diesen Schritt empört.

    Andreas Capaul

  • Weniger junge Arbeitslose im Aargau

    Die Arbeitslosenquote ist in der ganzen Schweiz  weiter angestiegen, auch im Aargau und im Kanton Solothurn. Auffallend ist aber, dass es im Aargau letzten Monat weniger junge Arbeitslose gab.

    Christian Salzmann

  • Möbel-Design-Träume aus Spreitenbach: Reseda Home

    Die Firma Reseda Home in Spreitenbach vereint ihr Möbelgeschäft mit einer Fabrik. Im Eingangsraum kann man seine Ideen eines Möbelstücks aufzeigen. Danach wird das Möbelstück im hinteren Geschäftsbereich mit einer CNC-Maschine gefertigt. Reseda Home spürt von der Krise zurzeit noch wenig.

    Die Leute kaufen Tische, Betten und Schränke auch in schwierigen Zeiten. Das noch junge Unternehmen verzeichnet nach wie vor zweistellige Wachstumsraten.

    Alex Moser

Moderation: Roman Portmann, Redaktion: Andreas Capaul