Für Stadtplaner ist Grün und Grau kein Gegensatz

Das Nein zu Wohnbauten auf dem Landhof hat gezeigt: Viele Basler haben Angst, dass Freiflächen in der Stadt verschwinden. Grün und Grau, das müsse kein Gegensatz sein, sagen Stadtplaner. Sie skizzieren ihre Visionen.

Ausserdem:

  • Der Kanton Basel-Stadt will mehr Wohnraum schaffen - auf welche Weise, ist noch nicht klar
  • Die Baselbieter Regierung braucht ein griffiges Strategieprogramm
  • Auch in Basel wehren sich Frauen gegen geschlechtsbedingte Missstände

 

Beiträge

  • Stadtplanerische Visionen nach dem Landhof-Nein

    Das Nein der Basler Stimmbevölkerung zu neuen Wohnungen auf dem Kleinbasler Landhof-Areal hat es erneut gezeigt: Städtische Überbauungen auf Grünflächen haben in Basel einen schweren Stand.

    Architekten und Stadtplaner müssten daher «Natur» und «Stadt» besser verzahnen, fordern Experten - und haben konkrete Visionen für Überbauungen parat.

    Gaudenz Wacker

  • Welchen Weg weist grüner Landhof anderen Wohnbauprojekten?

    Der relativ knappe Entscheid der Basler Stimmbevölkerung zur Grünerhaltung des Landhofs lässt den ehemaligen Grossrat Peter Zinkernagel die Forderung nach einem Masterplan für Wohnbauprojekte wieder hervorholen.

    Eine stadtübergreifende Planung gebe es schon, entgegnen die Planungsfachleute im Baudepartement, und betonen, eine grundsätzliche Richtungsänderung gäbe es durch den Landhof-Entscheid nicht.

    Christoph Rácz

  • Baselbieter Regierung möchte strategischer arbeiten

    Die Baselbieter Regierung wünscht sich bessere Instrumente für eine strategische Planung im Kanton. Denn bis heute fehle ein «roter Faden», der die Umsetzung der Regierungsziele in der Verwaltung sicherstellen würde.

    Eine Zielhierarchie sei schlicht «nicht erkennbar», hält die Baselbieter Regierung selbstkritisch fest. Sie will daher ihre Planungsinstrumente jetzt optimieren.

    Gaudenz Wacker

  • Frauentag - kalter Kaffee?

    8. März - Tag der Frau: In Basel haben am Montag verschiedene Organisationen und Privatpersonen mit Skulpturen auf dem Barfüsserplatz gegen Ungerechtigkeit und Ausbeutung demonstriert.

    Maya Brändli

Moderation: Karoline Thürkauf