Neuer Konflikt um IV-Plakate wirft Fragen auf

Nach dem Verbot für die als rassistisch eingestuften Anti-Minarett-Plakate lösen nun provokative Plakate des Bundes für die Invalidenversicherung einen neuen Konflikt aus. Die Plakate können als diskriminierend wahrgenommen werden - sind aber erlaubt.

Weitere Themen:

  • Herbstmesse zieht positive Bilanz der 539. Ausgabe
  • Janacek-Premiere am Theater Basel bewegt und packt
  • Abenteuer Zusammenleben im multireligiösen Kleinbasel

Beiträge

  • Düstere Janacek-Oper packt und bewegt Basler Publikum

    Leos Janaceks Oper «Aus einem Totenhaus» spielt in einem Kriegsgefangenenlager. Gewalt und Grausamkeiten bringt Regisseur Calixto Bieito ungeschönt auf die Bühne und bringt damit die Oper voll zur Wirkung, die das Skandalöse von Krieg und Gewalt thematisiert.

    Das Ensemble liefert eine beeindruckende Leistung, die auch das Premierenpublikum packt.

    Jürg Erni

  • Elisa Streuli, Leiterin Abteilung Gleichstellung und Integration.

    Wirbel um Plakate auf Allmend

    Heisse Debatte um Plakate in Basel: Die Anti-Minarett-Plakate wurden in Basel auf öffentlichem Grund verboten - auf Empfehlung der Abteilung Gleichstellung und Integration im Basler Präsidialdepartement.

    Erlaubt waren hingegen provokative Plakate der Invalidenversicherung - mit Sprüchen wie «Behinderte kosten uns nur Geld». Denn in diesem Fall gab die Abteilung Gleichstellung und Integration keine Empfehlung ab. Die Abteilungsleiterin Elisa Streuli erklärt im Interview, wie diese widersprüchliche Situation entstehen konnte.

    Interview: Gaudenz Wacker

  • Religion hat im Integrationsprozess eine grosse Bedeutung

    Die Anti-Minarett-Initiative polarisiert seit Wochen. Hintergrund ist die Angst vor dem Fremden. Wir gehen ins Kleinbasler Klybeck-Quartier, dort wo der Ausländeranteil über 50% beträgt. Was für eine Rolle spielt die Religion in ihrem Alltag?

    Karoline Thürkauf

Moderation: Christoph Rácz