Zahlen Versicherungen zu viel für Basler Erdbeben-Schäden?

Die Schadenssumme der Basler Erdbeben wird angezweifelt: Die künstlichen Beben im Jahr 2006/07 sollen Schäden in der Höhe von 9 Millionen Franken verursacht haben. Dies sagte die Firma 'Geopower', welche damals für die unheilvollen Bohrungen verantwortlich war.

Eine wissenschaftliche Studie kommt nun aber zum Schluss, dass ein Erdbeben in der Stärke von Basel niemals so grosse Schäden auslösen kann. Zahlen Versicherungen also zu viel? 

Ausserdem

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  • Basler Regierung will Unternehmens-Steuer senken
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Beiträge

  • Baselbieter Kirchensynode entscheidet über "Lex Röschenz"

    Mit einer 'Lex Röschenz' will die Römisch-katholische Landeskirche Baselland einen weiteren Fall Sabo verhindern. Sie will sich die Kompetenz zuschreiben, ein Kündigungsverfahren sofort einleiten zu können. Dagegen wehren sich aber einzelne Kirchengemeinden, sie fühlen sich übergangen.

    Vanda Dürring

  • Hickhack um Geothermie-Schadenssumme

    Neun Millionen Franken: So teuer sollen die Schäden sein, welche die künstlichen Geothermie-Erdbeben im Dezember 2006 und Anfang 2007 verursacht haben sollen. Diese Zahl bestätigt die Geothermie-Firma Geopower auch heute noch.

    Jetzt aber wird die Summe von Fachleuten bestritten: Forscher des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich vermuten, dass die Versicherung in diesem Fall zu viel Geld ausbezahlt habe. Hinter dieser Kulanz stecke Kalkül - die Absicht, die Bevölkerung nach den Erdbeben nicht auch noch mit Versicherungsgeiz zu nerven.Ganz anders argumentiert ein Vertreter der 'IG der Basler Geothermie-Geschädigten': Die Zahl von neun Millionen Franken sei, im Gegenteil, massiv zu tief angesetzt. Die Gesamtschadenssumme könne bis zu 400 Millionen Franken betragen.

    Gaudenz Wacker

Moderation: Christian Hilzinger