Bern erhält Unterstützung für Hauptstadt-Region

Bern ist keine 'Metropolitan Area'. Dafür will sich Bern als Hauptstadt-Region profilieren. Und da bekommt Bern jetzt Sukkurs von seinen Nachbarn, von Solothurn zum Beispiel. Allerdings: Ein neuer Espace Mittelland will niemand.

Weitere Themen:

Was macht die Stadt Bern sicher? Mehr Polizei?

Milimeter-Arbeit bei der Restauration eines Hodler-Bildes

Beiträge

  • Unterstützung für die Hauptstadt-Region Schweiz

    Die Solothurner Regierung hat entschieden, dass sich der Kanton am Aufbau der 'Hauptstadt-Region Schweiz' beteiligt. Neben Bern als Zentrum sollen auch Neuenburg, Freiburg und das Wallis dieser Plattform beitreten.

    Die Hauptstadtregion Schweiz will ein Gegenstück zu den vom Bund anerkannten Metropolen Zürich, Basel und Genf werden. Was die Solothurner Regierung aber ausdrücklich nicht will, ist eine Neuauflage des gescheiterten 'Espace Mittelland'.

    Toni Koller

  • Wie viel mehr Polizei macht Bern sicher?

    Die Polizei in der Stadt Bern soll verstärkt werden, fordert die FDP mit ihrer Initiative, sie will eine Aufstockung um 40 Stellen. Seit bald 30 Jahren sei der Polizeibestand nicht erhöht worden, argumentieren die Initianten.

    Auf diesen Druck hat die Stadt-Regierung mit einem Gegenvorschlag reagiert: 14 Polizisten mehr sollen reichen. Das linksgrün-dominierte Stadtparlament hat ein Ja zum Gegenvorschlag empfohlen und lehnt die Initiative ab.

    Brigitte Mader

  • Restauratorinnen bearbeiten riesiges Hodlerbild

    Das Bild 'Schwingerumzug' von Ferdinand Hodler, welches seit 1975 im Berner Rathaus hing, wird derzeit im Kunstmuseum Bern restauriert.

    Das Bild hat mehrere Arten von Schäden: Nach frühen Schäden durch Wasser und die eingerollte Lagerung kamen später im Berner Rathaus klimatische Schwankungen und Tabakrauch dazu. Die Farbe ist an vielen Orten aufgesprungen und sie wird durch eine Staubschicht verdunkelt. Mehrere Restauratorinnen bearbeiten das Bild etwa acht Monate lang. Danach wird es wieder im Berner Rathaus zu sehen sein.

    Den Restauratorinnen kann bei ihrer Arbeit im Kunstmuseum Bern durch ein Fenster zugeschaut werden: Ab 2. März jeden Dienstag von 16 Uhr bis 18 Uhr und jeden Freitag von 14 Uhr bis 16 Uhr. Zusätzlich gibt es Führungen mit detaillierten Informationen am 26. März, 23. April, 21. Mai und 25. Juni jeweils um 15 Uhr.

    Elisa Häni

Moderation: Christian Strübin, Redaktion: Stefan Kohler