Bieler Nationalrat Lumengo füllt fremde Wahlzettel aus

Der Bieler Nationalrat Ricardo Lumengo gibt zu, 44 Wahlzettel für die Grossratswahlen 2006 eigenhändig für andere Personen ausgefüllt zu haben. Er habe diese Personen in ihrer Wahlabsicht unterstützen wollen.

Weiter:

  • Vierter Bernischer Gesundheitsbericht: Gut gebildete Menschen leben länger.
  • Luzerner System der Finanzierung von Kindertagesstätten bringt Vorteile - die Stadt Bern übernimmt das System versuchsweise.
  • Emotionale Diskussion um ein Hochhaus-Projekt in Köniz.

Beiträge

  • Nationalrat Lumengo - Fehler gemacht, aber keine Wahlfälschung

    Der Bieler SP-Nationalrat Ricardo Lumengo räumt ein, an den Grossratswahlen 2006 rund 40 Wahlzettel eigenhändig ausgefüllt zu haben - um Leuten in seinem Umfeld zu helfen. Aber er bestreitet die Wahlfälschung oder die Beeinflussung. Ob dies zu einem Gerichtsfall führt, ist noch nicht klar.

    Einen Rücktritt schliesst Lumengo aus, weil er vor den Nationalratswahlen diesen Fehler nicht mehr gemacht habe.

    Christian Strübin

  • Kanton Bern sucht Wege aus der Armutsfalle

    Der Gesundheitsbericht des Kantons Bern bestätigt, dass Leute mit niedrigem Bildungsstand über eine schlechtere Gesundheit verfügen. Und wer sozial schlecht gestellt ist, gerät leicht in die Armutsfalle.

    Der Kanton ist bemüht, sozial Benachteiligten bessere Bedinungen auf dem Weg aus der Krise zu bieten.

    Michael Sahli

  • Pro und Kontra Hochhaus in Wabern

    Die Diskussion um ein geplantes 53 Meter hohes Hochhaus in der Gemeinde Köniz wird emotional geführt: lokale Pro- und Kontra-Komitees haben sich gebildet, der Berner Heimatschutz ist gegen ein solches Gebäude. Die Gemeinde versucht, die Diskussion zu versachlichen.

    Investor ist ein Aargauer Unternehmer, er will 90 Millionen Franken in das Projekt investieren.

    Stefan Kohler

  • Klaus Krümeler über das Vergessen

Moderation: Christian Strübin, Redaktion: Christian Strübin