Kanton Bern will ökologischere Bauern

Der Kanton Bern spitzt in der Strategie Landwirtschaft und Natur 2014 den ökologischen Auftrag an die Landwirtschaft nochmals zu. Ist ja schon recht, sagt der Bauernpräsident. Fragt sich nur, ob auch jemand bereit ist, den Preis für ökologische Landwirtschaft zu bezahlen.

Weiter in der Sendung:

  • Der bernische Sportfonds steht voll auf die Kostenbremse.Heisst weniger Geld für Sportanlagen und Anlässe. Gemeinden heulen auf.
  • 10 Jahre nach Lothar - sind zehn Jahre Erinnerung an einen Sturm, der zum Beispiel die kleine Gemeinde Kandergrund bis zum Letzten forderte.
  • Ein erster Rückblick auf ein bewegtes Jahr 2009 - mit Lena Müller, protestierende Berner Studentin.

Beiträge

  • Kt BE will Strategie für Landwirtschaft UND Natur

    Landwirtschaft und Natur sind kein Widerspruch, sondern eine Schicksalsgemeinschaft, fordert die bernische Volkswirtschaftsdirektion und spitzt die Anforderungen an die Bauern in der Strategie Landwirtschaft und Natur weiter zu. Die Idee ist schon gut, sagt der Bauernpräsident.

    Aber es bedeutet, dass ökologische Produkte und eine nachhaltige Landwirtschaft auch ihren Preis haben müssen.

    Christian Strübin

  • 10 Jahre nach Lothar - der Gemeindepräsident von Kandergrund e...

    Als am 26. Dezember 1999 der Sturm Lothar das Kandertal verwüstete, war Peter Rösti Gemeindepräsident von Kandergrund. Er erinnert sich an ein Natur-Ereignis, das seine kleine Gemeinde bis zum Letzten forderte. Und er weiss, was er heute mit diesen Erfahrungen anfängt.

    Christian Strübin

  • Die Studentenrevolte 2009

    Erstmals seit Langem haben diesen Herbst wieder Studierende aufbegehrt: Auch in Bern besetzten sie die Aula der Universität, protestierten gegen die 'Bologna'-Reform und forderten bessere Studienbedingungen.

    Hier erzählt die Studentin Lena Müller, wie sie sich dabei fühlte - und dass ihr politischer Widerstand nicht nur dem Bildungswesen gilt.

    Toni Koller

  • kantonaler Sportfonds bremst grosse Ausbauprojekte

    Aufgrund der Mittelknappheit im kantonalen Sportfonds können künftig nicht mehr gleich viele Gelder ausgeschüttet werden wie bisher. Die zur Verfügung stehenden Mittel gingen langsam zur Neige, heisst es.

    Deshalb sei eine Änderung der Vergabepraxis notwendig. Insbesondere Grossprojekte wie Stadionbauten werden künftig nur noch zwei Millionen Franken erhalten. Dieser Betrag war bisher nicht limitiert. Der Kanton übernimmt bei Ausbau- und Sanierungsprojekten von Sportanlagen in Gemeinden künftig nur noch 10 Prozent der Kosten, satt wie bisher einen Viertel.

    Michael Sahli

Moderation: Priska Dellberg, Redaktion: Priska Dellberg