Radikal-Umkehr: Stadtbauten Bern wieder zurück in die Verwaltung

Der Gemeinderat von Bern will wieder eigener Herr und Meister sein über die Liegenschaftsbestände der Stadt und er will deshalb die Auslagerung des Immobilien-Managements an die Anstalt Stadtbauten Bern rückgängig machen.

Es geht um mehr Kompetenz im Hochbau, um städtebauliche Pflege - aber vorab auch um den politischen Einfluss.

Weiter in dieser Sendung:

  • Der Kanton Bern baut die Filmförderung massiv aus.
  • Der 2. Tageskurs des TGV von Bern nach Paris fährt - aber ab Frasne. Ein Regional-Express macht jetz den Zubringer.

Beiträge

  • Ende für Stadtbauten Bern Stabe - Gemeindrat bricht Uebung ab

    Vor wenigen Jahren war die Auslagerung des Stadtberner Verwaltungsvermögen in die Anstalt Stadtbauten Bern Stabe das Ei des Columbus - professionelles, betriebswirtschaftliches Immobilien-Management und viel tiefere Abschreibungen als nach öffentlichem Recht.

    Aber jetzt vollzieht der Gemeinderat eine Total-Kehrtwende und will Stabe in die Verwaltung zurückführen. Weil es mehr Hochbau- und Städtebau-Kompetenz brauche. Und weil die Politik wieder mehr zu sagen haben will. Und weil ihr die Freiheit von Stabe längstens ein Dorn im Auge war.

    Christian Strübin

  • Bernische Filmförderung wird massiv aufgestockt

    Bis ins Jahr 2013 erhöht der Kanton Bern seine jährlichen Beiträge an Filmproduktionen auf 3,15 Millionen Franken pro Jahr (heute: 1,65 Millionen). Ein einzelner Spielfilm kann neu mit bis zu 750'000 Franken unterstützt werden (bisher: maximal 200'000).

    Mit den grösseren Beiträgen will der Kanton verhindern, dass noch mehr hiesige Filmschaffende nach Zürich abwandern, wie es in der Vergangenheit bereits geschehen ist.

    Weiterhin werden nur ausgewählte Filmprojekte unterstützt. Ein wichtiges Kriterium dabei ist der 'Bernbezug', so sollen Bilder aus der Region auf den Leinwänden zu sehen sein.

    Elisa Häni

Moderation: Michael Sahli, Redaktion: Michael Sahli