Wasserstrategie Kt. BE - Kampf um die privaten Quellen

Der Kanton Bern schlägt in der neuen Wasserstrategie unter anderem vor, dass auch private Quellen in die öffentliche Wasserversorgung geleitet werden und dass dort, wo eine Versorgung besteht, die Anschlusspflicht gilt.

Private Quellen-Besitzer, darunter die Landwirte, halten von diesem Vorschlag gar nichts.

Weiter in der Sendung:

  • Tornos und Mikron, zwei wichtige Maschinenbau-Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum Biel/Berner Jura, haben ein schwieriges Jahr 2009 mit Millionenverlusten hinter sich. Die Industrie im Jura-Bogen ist eine Frage der Zahlen - aber auch der Mentalität und der Geschichte.
  • Der Kanton Bern und seine Parteien sind im Wahlkampf - inklusive viel Wahlmaterial. Und da ist Symbolik zuweilen Glückssache...

Beiträge

  • Private wollen Herr über ihre Wasser-Quellen bleiben

    Der Kanton Bern will eine Anschluss-Pflicht für Quellen einführen. So sieht es die Wasser-Strategie vor. Die Gebühren für das Wasser sollen so gesenkt werden. Nur: Der Widerstand bei den privaten Quell-Besitzern ist gross.

    Sie befürchten, dass sie dafür die Zeche zahlen müssen, weil sie dann für ihr Wasser Gebühren entrichten müssten wie alle andern auch.

    Brigitte Mader

  • Präzisionsindustrie leidet unter Wirtschaftskrise

    Wichtige Vertreter der Präzisisonsindustrie, der Werkzeughersteller Tornos in Moutier und der Bieler Technologiekonzern Mikron, leiden besonders unter der Wirtschaftskrise. Die Nachfrage nach ihren Produkten ist rund um die Hälfte zurückgegangen.

    Die beiden Traditionsunternehmen haben ihren Aufschwung der einst florierenden Uhrenindustrie zu verdanken und prägen seither die wirtschaftliche Landkarte des Arc Jurassien.

    Manuel Rentsch / Michael Sahli

  • Wahlprospekte: Symbolik ist Glückssache

    Im Kanton Bern herrscht Wahlkampf - unter anderem mit viel bedrucktem Papier. Die Wahlkampf-Symbolik ist allerdings zuweilen missverständlich.

    Sabine Gorgé

Moderation: Priska Dellberg, Redaktion: Christian Strübin