Weiterer Stellenabbau bei der Wifag

Die Druckmaschinen-Firma Wifag aus Bärn baut voraussichtlich weitere 170 Stellen ab - letztes Jahr wurden bereits 400 Stellen gestrichen. Maschinen werden keine mehr hergestellt, es bleibt die Wartung der bestehenden, was noch etwa 60 Arbeitsplätze erhalten soll.

Weiter in der Sendung:

  • Notfalldienst der Hausärzte in der Region Thun ist ab Juni mit einer zentralen Telefonnummer und einem gemeinsamen Pikettdienst organisiert.
  • Heikles Thema in der Thuner Volksabtimmung vom 13. Juni: Soll die Stadt auch in Zukunft für alle einen Grossteil der Beerdigungskosten zahlen?
  • Der Kanton Bern will verstärkt gegen Jugendgewalt vorgehen, mit einem 4-Schritte-Programm. Der letzte Schritt ist 'starke Repression', wie etwa auf der geschlossenen Abteilung des Jugend-Erziehungsheims der Viktoria-Stiftung in Richigen bei Worb.

Beiträge

  • Weiterer Stellenabbau bei der Wifag in Bern

    Die Druckmaschinen-Firma Wifag aus Bern baut voraussichtlich weitere 170 Stellen ab - letztes Jahr wurden bereits 400 Stellen gestrichen. Maschinen werden keine mehr hergestellt, es bleibt die Wartung der bestehenden. Damit verbleiben noch etwa 60 Arbeitsplätze erhalten.

    Trotz diesem erneuten Kahlschlag spricht die Geschäftsleitung von Möglichkeiten, die sich aus dem Servicegeschäft ergeben könnten.

    Matthias Baumer

  • Neuorganisation ärztlicher Notfalldienst in Thun

    Vom 1. Juni an ist der ärztliche Notfalldienst in der Region Thun neu organisiert. Wer seinen Hausarzt nicht erreicht, wird über eine zentrale Telefonnummer (0900 57 67 47) an einen diensthabenden Arzt weitergeleitet, der in einer Notfallpraxis neben dem Spital Thun bis jeweils 23 Uhr bereit ist.

    Auf diese Weise soll auch die Notfallabteilung des Spitals entlastet werden.

    Christian Strübin

  • Soll Stadt Thun auch künftig alle Beerdigungen zahlen?

    Am 13. Juni entscheidet das Thuner Stimmvolk, ob Beerdigungen auch künftig für alle fast gratis sein sollen.

    Anders als die andern Städte im Kanton Bern übernimmt die Stadt Thun bisher den Grossteil der Beerdigungskosten und zwar unabhängig davon, ob von der verstorbenen Person Vermögen zurückbleibt oder nicht. Es also geht um Geld in einer heiklen Angelegenheit. Fragt sich nur, für wen es kein Geschäft sein soll - für die Stadt oder für die Erben?

    Christian Strübin

  • Jugendgewalt früh erkennen und hart durchgreifen

    Der Kanton Bern will Massnahmen ergreifen, um Anzeichen für Jugendgewalt frühzeitig zu erkennen. Schwierige Kinder und Jugendliche sollen eng begleitet werden.

    Auch ein hartes Durchgreifen in Krisen ist in der "Kompass-Strategie" des Kantons Bern vorgesehen. Ein Besuch im Jugendheim der Viktoria-Stiftung in Richigen bei Worb zeigt Schatten in Biografien auf, die oft erst zu spät erkannt werden.

    Michael Sahli

Moderation: Elisa Häni, Redaktion: Matthias Baumer