Ärger über Prämienschock in Graubünden

Chur- Die Bündnerinnen und Bündner müssen nächstes Jahr für die Krankenkassenprämien massiv tiefer in die Tasche greifen. 15% sollen die Prämien steigen. Für den Kanton bedeutet das vor allem Mehrausgaben in Millionenhöhe.

Die Beiträge an die Prämienverbilligung würden mehr als verdoppelt, auf 37 Millionen Franken.

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Disentis-Der Lukmanierpass zwischen Disentis und dem Kanton Tessin wird definitv auch im Winter offen gehalten. Nach 10 Jahren Testbetrieb haben die Kantone Graubünden und Tessin mit der Trägerorganisation Pro Lucmagn eine unbefristete Vereinbarung abgeschlossen.

Herisau-Das Theaterprojekt «Présence» kämpft gegen Ausgrenzung. Arbeitslose, Menschen die auf eine Aufenthaltsbewilligung warten oder sonst in einer schwierigen Situation sind, schauspielern für mehr Anerkennung.

Beiträge

  • Lukmanierpass definitiv immer offen

    DISENTIS-Der Lukmanierpass zwischen Disentis und dem Kanton Tessin wird definitv auch im Winter offen gehalten. Nach 10 Jahren Testbetrieb haben die Kantone Graubünden und Tessin mit der Trägerorganisation Pro Lucmagn eine unbefristete Vereinbarung abgeschlossen.

    Sascha Zürcher

  • Prämienzahler reagieren verärgert

    Der neuste Prämienschock erzürnt die Bevölkerung. In einer Strassenumfrage des Regionaljournals, reagieren die Menschen heftig auf die Ankündigung, die Krankenkassenprämien würden um etwa 15% steigen.

    Fränzi Haller/Silvio Liechti

  • Kanton muss massiv mehr Prämienverbilligung zahlen

    Wegen des erwarteten Prämienschubs von 15%, rechnet der Kanton mit massiven Mehrausgaben bei der Prämienverbilligung. Statt 17 Millionen Franken, gibt der Kanton nächstes Jahr voraussichtlich 37 Millionen aus. Bis zu 40% der Bevölkerung könnte Prämienverbilligungen erhalten.

    Silvio Liechti

Moderation: Georg Fromm