Bahnprojekt Graubünden-Südtirol für 1 Mia. Franken

Ein internationales Aktions-Komitee will zwischen dem Engadin und dem Vinschgau im Südtirol eine Bahnverbindung erstellen. Diese Idee geistert schon länger umher. Heute nun haben die Verantwortlichen die Medien über den aktuellen Stand informiert.

Die Gesamt-Kosten für die 25km lange Strecke werden auf mindestens eine Milliarde Franken geschätzt. Gebaut werden soll frühestens in 20 Jahren. Als nächstes soll jetzt ein Vorprojekt ausgearbeitet werden. In diesem wird die Streckenführung festgelegt, es braucht geologische Untersuchungen und eine Kosten-Nutzen-Studie. Hierfür wird mit Kosten von rund 2 Millionen Franken gerechnet. Das Geld soll vom Kanton Graubünden, dem Bund und der Region Bozen/Südtirol kommen.

 

Weitere Themen:

  • Polizei-Grosseinsatz in Chur, in einem Bau- und Hobbygeschäft wurde eingebrochen
  • Klosters Quartierplanung im Zentrum kommt voran
  • Viele ausländische Firmen in Graubünden brechen Arbeitsrecht
  • HTW Chur mit 1,3 Millionen Franken Ertragsüberschuss
  • Eine Auslegeordnung zu den Bündner Gross-Rats-Wahlen, grosse Veränderungen stehen an

 

Beiträge

  • HTW Chur mit 1,3 Millionen Franken Ertragsüberschuss

    Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem Ertragsüberschuss von 1,3 Millionen Franken abgeschlossen. Der Gesamtumsatz belief sich auf 37,6 Millionen Franken.

    Das positive Ergebnis sei zu Stande gekommen, weil einerseits der Sachaufwand gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Millionen Franken habe gesenkt werden können. Andererseits seien einige Stellen noch nicht besetzt worden, was einen Minderaufwand von einer Million Franken zur Folge gehabt habe, teilte die HTW am Mittwoch mit(sda).

  • Klosters Quartierplanung im Zentrum kommt voran

    Das Areal Montana soll dem Dorf einen nachhaltigen Nutzen bringen, dies das Fazit einer öffentlichen Diskussion. Es sollen Detailhandelsgeschäfte, Wohnungen für einheimische und eine Parkgarage entstehen, die das Areal mit dem Bahnhofplatz und den Bergbahnen verbinden.

    In den nächsten Wochen arbeitet die Planungskommission Entwürfe aus, die sie noch im Sommer präsentieren will.

  • Viele ausländische Firmen brechen Arbeitsrecht

    30 bis 40 Prozent der ausländischen Betriebe in Graubünden bezahlen die Minimallöhne nicht oder verstossen gegen Arbeitszeitbestimmungen. Das ergaben Kontrollen bei 1520 Betrieben.

    Insgesamt waren in Graubünden im vergangenen Jahr 2300 ausländische Unternehmen mit 4800 Arbeitskräften tätig, wie das Volkswirtschaftsdepartement am Mittwoch mitteilte. Über 90 Prozent dieser Betriebe gehörten zur Baubranche. Die Zahl der Verstösse ist im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig.

  • Polizei-Grosseinsatz in Chur

    Rund zwei Dutzend Polizisten haben am frühen Mittwochmorgen in Chur ein Geschäft für Bau- und Hobbybedarf umstellt und durchsucht. Fündig wurden sie nicht. Die Einbrecher hatten sich aus dem Staub gemacht. Alarmiert worden waren die Sicherheitskräfte kurz nach vier Uhr morgens.

    Weil zuerst unklar war, ob sich die Täterschaft noch im Gebäude aufhielt, wurde das Haus umstellt und gesichert. Eine Spezialeinheit durchsuchte mit Hunden das Geschäft. Laut Polizeiangaben stellte sich heraus, dass niemand mehr im Gebäude war(sda).

  • Grosse Veränderungen im Grossen Rat

    Jeder dritte Sitz des 120-köpfigen Bündner Grossen Rates muss neu besetzt werden. Das Gerangel ist gross, die Parteien sind gefordert.

    Die CVP möchte stärkste Fraktion bleiben, die FDP die stärkste Partei werden, die BDP hofft, dass sie nicht zuviel verliert und die SP möchte halten was sie hat. Nicht zu vergessen sind die SVP, die wieder mitreden will im Parlament und die Grünliberalen.

    Sara Hauschild

  • Bahnverbindung zwischen dem Engadin und Südtirol rückt näher

    Ein internationales Aktions-Komitee will zwischen dem Engadin und dem Vinschgau in Südtirol eine Bahnverbindung bauen. Diese Idee geistert schon länger umher. Heute nun haben die Verantwortlichen die Medien informiert.

    Die Gesamt-Kosten für die 25km lange Strecke werden auf mindestens eine Milliarde Franken geschätzt. Gebaut werden soll frühestens in 20 Jahren. Als nächstes soll nun ein Vorprojekt ausgearbeitet werden. In diesem wird die Streckenführung festgelegt, geologische Untersuchungen werden gemacht und eine Kosten-Nutzen-Studie. Hierfür wird mit Kosten in der Höhe von rund 2 Millionen Franken gerechnet. Das Geld soll vom Kanton Graubünden, dem Bund und der Region Bozen/Südtirol kommen.

    Sascha Zürcher

Moderation: Riccarda Simonett