Wann profitiert das Bergell von Giacometti?

Die Werke von Alberto Giacometti erzielen Höchstpreise auf dem internationalen Kunstmarkt. In seinem Heimattal, dem Bergell, profitiert man bis heute aber kaum von der Marke Giacometti. Nun gibt es einen neuen Anlauf.

Die weiteren Themen:

  • Warum boomt Giacometti und wie liesse sich davon profitieren? Ein Gespräch mit Kunstmuseum-Direktor Beat Stutzer.
  • Mayr Melnhof erhält noch immer zuwenig Holz aus Graubünden. Deshalb kündet die Gross-Sägerei in Domat Ems nun eine Kaufoffensive in der ganzen Schweiz an.

 

Beiträge

  • Das geplante Centro Giacometti im Bergell wird konkreter

    Während für Werke des Bündner Künstlers Alberto Giacometti weltweit Spitzenpreise erzielt werden, profitiert seine Heimatgemeinde im Bergell nicht von ihrem berühmtesten Sohn. Doch dies soll sich mit dem geplanten Centro Giacometti ändern.

    Für 10 Millionen Franken soll im Bergell ein Besucherzentrum entstehen. Mit dem Startkapital von 100'000 Franken wurde das Konzept finanziert, welches seit kurzer Zeit im Internet veröffentlicht ist. Nun soll die Bergeller Bevölkerung für das Projekt sensibilisiert werden.

    Sascha Zürcher

  • Giacometti-Hype schadet den echten Kunstsammlern

    Werke des Bergeller Künstlers Alberto Giacometti sind in der Preisliga eines Pablo Picasso angekommen. Dabei sind es weniger die passionierten Liebhaber, die den Markt anheizen. Vielmehr haben geschäftstüchtige Spekulanten den Kunstmarkt für ihre Zwecke entdeckt.

    Zum Leidwesen von echten Experten wie dem Direktor des Bündner Kunstmuseums, Beat Stutzer.

    Silvio Liechti

  • Jagd auf Schweizer Holz

    Der grösste Schweizer Sägeindustriestandort, die Mayr-Melnhof Swiss Timber in Domat/Ems, will mehr Schweizer Holz.

    Sie startet deshalb eine Rundholzinitiative. Die Firma habe traditionell vorwiegend Rundholz aus dem Kanton Graubünden eingekauft, könne aber den derzeitigen Bedarf nicht decken. Deshalb werden auch Partnerschaften in der Forstwirtschaft in den Kantonen St. Gallen, Bern und Zürich gesucht.

    Tanja Millius

Moderation: Roland Wermelinger