Betrüger verurteilt - zahlen müssen die Steuerzahler

Die Verurteilung von drei Betrügern in Appenzell wirft Fragen auf: Dies weil dem Staat 93'000 Franken Verfahrenskosten aufgebrummt wurden. Aber auch die Betrüger sind mit dem Urteil nicht einverstanden: Sie wollen den Fall vors Kantonsgericht weiterziehen.

  • Glarner Finanzausgleich wird neu aufgeteilt
  • 60 Mio. Franken für eine Schnellzugslinie im Thurgau
  • Schengen: Grenzwacht zieht positive Bilanz

Beiträge

  • Grenzwache zieht positive Schengen-Bilanz

    Seit gut einem Jahr ist in der Schweiz das Schengen-Abkommen in Kraft. Bei der Grenzwache in der Ostschweiz, sei die Umstellung positiv verlaufen, erklärt der Kommandant Markus Kobler.

    Dank der engeren Zusammenarbeit mit der Polizei und der ausländischen Grenzwache, sei die Schweiz etwas sicherer geworden.

    Silvio Liechti

  • Urteil nach elf Jahren Untersuchung

    Nach 11 Jahren Untersuchung ist vom Bezirksgericht Appenzell jetzt ein Urteil gefällt worden: wegen Urkundenfälschung und versuchten Betruges in Millionenhöhe wurden drei Ostschweizer schuldig gesprochen. Die Urteile sind massiv härter ausgefallen als die Staatsanwaltschaft verlangt hatte.

    Und: wegen der langen Verfahrensdauer wird auch der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Der Kanton muss rund 93‘000 Franken an die Untersuchungskosten zahlen.

    Der Mammut-Prozess in Appenzell Innerrhoden ist aber noch nicht zu Ende: Die drei Angeklagten werden den Fall an die nächst höhere Instanz, das Kantonsgericht weiterziehen. Der Fall hat in Innerrhoden viel Staub aufgewirbelt. Die drei Geschäftsleute versuchten mit gefälschten Dokumenten ins Trading-Geschäft einzusteigen. Dabei ging es um fiktive Konten von rund 20 Millionen Dollar. Zudem wurde einer der Angeklagten auch wegen Kinderpornografie schuldig gesprochen.

    Pius Kessler

  • Stündliche Schnellzüge von Konstanz nach St. Gallen

    Die Bahnstrecke Konstanz - Romanshorn - St. Gallen wird für den Schnellzugsverkehr ausgebaut. Im Rahmen des Anschlusses an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz will der Bund dafür bis 2015 rund 60 Mio. Franken investieren. Mit dem Schnellzug dauert die Fahrt zwischen Konstanz und St.

    Gallen dann nur noch 36 statt 70 Minuten; ausserdem werden die Anschlüsse in den süddeutschen Raum nach Singen und Stuttgart verbessert.

    Sascha Zürcher

  • Neuer Glarner Finanzausgleich

    Das Glarner Kantonsparlament hat heute in erster Lesung einen neuen Finanzausgleich verabschiedet. Die Finanzströme zwischen dem Kanton und den drei neuen Grossgemeinden werden völlig neu geregelt. Die Gemeinden übernehmen Aufgaben vom Kanton, dafür gibts mehr Geld aus dem Steuertopf.

    Der neue Finanzausgleich kommt im Frühling vor die Landsgmeinde.

  • Glarner Landräte bleiben gelassen

    Am Montag gab die Regierung bekannt, dass sie die Landratswahlen um zwei Wochen verschieben möchte. Das bedeutet, die Listen der Parteien müssen früher eingereicht werden. Die meisten Landräte sehen sich deshalb nicht unter Druck gesetzt.

    Maria Lorenzetti

Moderation: Peter Traxler, Redaktion: Beatrice Gmünder