Bündner Gemeinden müssen Bau von Zweitwohnungen beschränken

Die Bündner Regierung schränkt den Bau von nicht vermieteten Ferienwohnungen in den Tourismusregionen ein. 35 Gemeinden müssen bis Mitte 2013 Vorschriften erlassen, um den sogenannt «kalten Betten» Schranken zu setzen.

 
Weitere Themen:

  • Das umstrittene Plakat für die Anti-Minarett-Initiative darf nun doch in Arbon aufgehängt werden. Der Stadtrat hat das Plakatverbot aufgehoben.
  • Wer ein Auto fährt, das wenig klimaschädliches CO2 ausstösst, zahlt im Kanton Graubünden deutlich weniger Verkehrssteuern.
  • Wie sollen alte Häuser geschützt werden? Ende November entscheidet das Stimmvolk der Stadt St. Gallen über eine Änderung der Bauordnung.

Beiträge

  • In Arbon dürfen Minarett-Plakate nun doch aufgehängt werden

    Das umstrittene Plakat für die Anti-Minarett-Initiative darf nun doch in Arbon TG aufgehängt werden.

    Der Stadtrat (Exekutive) hat das anfänglich ausgesprochene Aushangverbot aufgehoben. Die Beschwerde der SVP beim kantonalen Departement des Innern wurde daraufhin nicht mehr materiell behandelt, sondern als erledigt abgeschrieben. Die Stadt Arbon muss der örtlichen SVP eine symbolische Umtriebsentschädigung von 100 Franken bezahlen.

    (sda)

  • Wer ist für schützenswerte Stadthäuser zuständig?

    Wie sollen alte Häuser ausserhalb der Altstadt geschützt werden? Ende November entscheidet das Stimmvolk der Stadt St. Gallen über eine Änderung der Bauordnung.

    Die bürgerliche Mehrheit will, dass es für diese Bauten künftig eine Schutzverordnung gibt, die das Stadtparlament erlässt.  Eine Minderheit im Stadtparlament, darunter die SP, und der Stadtrat wehren sich dagegen.

    Tanja Millius

  • Zweitwohnungsbau wird in Graubünden eingeschränkt

    Die Bündner Regierung nimmt 35 Tourismusgemeinden in die Pflicht: sie müssen den Bau von Ferienwohnungen deutlich einschränken - ausser es sind Wohnungen, die dann weiter vermietet werden. Und die Gemeinden müssen sich überlegen, wie die Einheimischen zu günstigem Wohnraum kommen könnten.

    Georg Fromm

Moderation: Sascha Zürcher, Redaktion: Maria Lorenzetti