Die Stadt St.Gallen setzt auf erneuerbare Energie

Die Stadt St.Gallen will aus der Atomenergie aussteigen und auf erneuerbare Energie setzen. Das schreibt die Stadt in einem Gegenvorschlag zur Initiative «Stadt ohne Atomstrom». Die Abstimmung findet am selben Tag statt wie die Abstimmung über das Geothermiekraftwerk.

Weitere Themen:

  • Zunahme im öffentlichen Verkehr im Kanton Thurgau
  • St.Galler Regierung überprüft Studiengebühren für ausländische Studenten.

Beiträge

  • Atomstromausstieg mit Klausel

    Die Stadt St.Gallen will aus der Atomenergie aussteigen und auf erneuerbare Energie setzen. Das schreibt die Stadtregierung in einem Gegenvorschlag zur SP-Initiative «Stadt ohne Atomstrom». Allerdings nur dann, wenn die Stromversorgung gewährleistet werden kann.

    Die Abstimmung über den Ausstieg aus der Atomenergie findet am selben Tag statt, wie die Abstimmung über das Geothermiekraftwerk.

    Karin Kobler

  • Kanton Graubünden ist erfreut über geplantes Solarkraftwerk

    In der Bündner Gemeinde St. Antönien soll das grösste Solarkraftwerk der Schweiz gebaut werden. Der Kanton zeigt sich auf Anfrage begeistert vom Projekt. Neben Förderbeiträgen vom Bund  könnte das geplante Solarkraftwerk unter Umständen auch von kantonalen Beiträgen profitieren.

    Entsprechende Abklärungen sind im Gange. Der Ökostrom soll von Solarmodulen gewonnen werden, welche an den Lawinenverbauungen oberhalb des Dorfes befestigt werden. 1200 Haushalte könnte das Solarkraftwerk mit Strom versorgen. Die Kosten für das schweizweite Pionierprojekt werden auf 20 Millionen Franken geschätzt.

  • Leichte Zunahme beim öffentlichen Verkehr

    Der öffentliche Verkehr im Kanton Thurgau hat im vergangenen Jahr über 33 Millionen Fahrgäste transportiert. Das sind 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Früher war die Zunahme jeweils grösser.

    Die Ausbauschritte beim öffentlichen Verkehr seien nicht mehr so gross, bilanziert Urs Zingg von der Abteilung öffentlicher Verkehr des Kantons Thurgau. Dennoch sei er zuversichtlich, dass auch in Zukunft mehr Bahn, Bus und Schiff gefahren werde.

Moderation: Beatrice Gmünder, Redaktion: Thomas Weingart