Eklat im Streit zwischen Regierung und Tierschützer

Die Thurgauer Regierung will nicht mehr mit dem Präsident des Thurgauer Tierschutzverbandes zusammenarbeiten. Grund dafür sind Vorwürfe, die Reinhold Zepf an den Amtstierarztes gemacht hat. 

Weitere Themen:

  • Mitarbeiter der St. Galler Verwaltung veruntreut Geldbeträge.
  • Theater St. Gallen schreibt rote Zahlen, obwohl es in der letzten Spielzeit mehr Besucher hatte.
  • Nach monatelangem Knatsch tritt der Seveler Gemeindepräsident Cornelius Bärtsch per sofort zurück.
  • Die Gemeinde Weinfelden hält nichts von der Idee, nur noch eine Abstimmungsbroschüre pro Haushalt zu verschicken.

Beiträge

  • Veruntreuungsfall in der St. Galler Kantonsverwaltung

    Ein Mitarbeiter des St. Galler Amtes für Berufsbildung hat über Jahre Geld veruntreut. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, hat sich der Mann gestern Abend selbst angezeigt. Anscheinend hat er Geldbeträge in sechsstelliger Höhe für private Bedürfnisse abgezweigt.

    Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eröffnet.

  • Seveler Gemeindepräsident tritt per sofort zurück

    Nach monatelangem Streit ist Cornelius Bärtsch als Gemeindepräsident von Sevelen gestern zurückgetreten. Über die Gründe schweigt sich die Gemeinde in ihrer Mitteilung aus. Cornelius Bärtsch war nicht einmal ein Jahr im Amt. Probleme gab es schon kurz nach seiner Wahl.

    Der Gemeinderat warf ihm unter anderem vor, er habe sich zu wenig in der Gemeinde gezeigt.

  • Theater St. Gallen: Nicht nur «Publikumsrenner»

    Das Theater St. Gallen hat in der abgelaufenen Saison rund 10 Prozent mehr Vorstellungen gezeigt. Allerdings stieg das Publikumsinteresse in der gleichen Zeit nur gering. Werner Signer, Direktor Theater St. Gallen, verteidigt sein Haus und die Aufführungen.

    «Wir haben einen kulturellen Auftrag. Wir können und dürfen nicht nur Publikumsrenner spielen», sagt er im Gespräch mit DRS Redaktor Pius Kessler. Zudem haben Veranstaltungen auch an kleineren Orten stattgefunden, wo es logischerweise weniger Publikumsplätze gäbe. Signer ist überzeugt, dass das Theater St.Gallen mit seiner Strategie auch in Zukunft gut überleben kann.

    Pius Kessler

  • Tierschützer bleiben bei ihren Vowürfen

    Der Thurgauer Regierungsrat Kaspar Schläpfer will nichts mehr mit dem Präsidenten des Thurgauer Tierschutzverbandes zu tun haben. Beim Streit geht es um einen Hund, der eingeschläft wurde.

    Der Präsident des Tierschutzverbandes sagt, der Amtstierarzt habe dies gegen den Willen der Tierärztin und Besitzerin angeordnet, der zuständige Regierungsrat bestreitet dies. Die Vorwürfe seien haltlos.

    Tanja Millius

Moderation: Sandra Schönenberger, Redaktion: Fabienne Frei