FCSG-Fans gehen auf Konfrontationskurs

Das durch den FC St. Gallen ausgesprochene Choreo-Verbot bringt den Fan-Dachverband gegen den Verein auf. Es ist die Rede von Drohungen und Falschaussagen. Jetzt droht ein Abbruch der Gespräche zwischen Fans und Club. 

  • Bürger-oder Gemeindeversammlungen werden in der Schweiz immer schlechter besucht. Mit diesem Problem haben auch Gemeinden in der Ostschweiz zu kämpfen. Dies zeigt sich gerade jetzt, wo vielerorts wieder Versammlungen anstehen.
  • In Davos werden schon bald seismische Messungen rund ums Kongresszentrum vorgenommen.
  • Der Kanton Graubünden erwirtschaftet trotz Wirtschaftskrise die zweitbeste Staatsrechnung der Dekade.
  • Antonia Fässler ist die einzige Kandidatin für den vakanten Sitz in der Innerrhoder Regierung. Wo steht die Kandidatin politisch? Sie verrät es im Gespräch.

Beiträge

  • Unverständnis wegen Choreo-Verbot

    Im Fan-Block des FC St. Gallen in der AFG-Arena dürfen ab sofort keine Choreographien mehr gezeigt werden. Das hat der Verwaltungsrat des Vereins entschieden. Die Fans sollen jeweils Leuchtpetarden mit dem Choreo-Material ins Stadion geschmuggelt haben.

    Die Fans können das Verbot nicht verstehen. In der Vergangenheit habe man gerade die Choreos immer wieder gelobt. Sie wollen nun die Gespräche mit dem Verein abbrechen.

    Sandra Schönenberger

  • Schlecht besuchte Gemeindeversammlungen in der Ostschweiz

    Im Schnitt nehmen 5 bis 10 Prozent der Stimmberechtigten an Gemeindeversammlungen teil. In Diepoldsau im Kanton St. Gallen besuchten nur 3,5 Prozent die letzte Versammlung. Bei der Gemeinde sieht man aber keinen Handlungsbedarf.

    Es sei ein allgemeiner Trend, dass weniger Stimmberechtigte die Versammlungen besuchen, erklärt Politologe Lukas Golder. Durch die zunehmende Mobilität nehme das Interesse an der Gemeindepolitik ab.

    Philipp Gemperle

  • Geothermie-Messungen in Davos

    In der Gemeinde Davos werden Messungen gemacht, um zu prüfen, ob die Erdwärme genützt werden könnte. Die Gemeinde Davos selber ist daran interessiert, das Kongressgebäude mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

    Die Messungen sollen zeigen, ob das Gelände dazu geeignet ist. Laut Landrat Reto Dürst lässt die schlechte Finanzlage der Gemeinde aber wohl kein grösseren Geothermie-Projekt zu, dies obwohl sich Davos Energiestadt nennen darf.

  • Antonia Fässler als Regierungsratskandidatin gesetzt

    Ihr Name fiel in Appenzell Innerrhoden in den letzten paar Wochen häufig. Gestern hat sie der Gewerbeverband offiziell als Regierungsratskandidatin nominiert: Antonia Fässler. Die CVP-Frau ist Departementssekretärin im Innerrhoder Gesundheits-und Sozialdepartement.

    Sie dürfte die einzige Kandidatin um die Nachfolge des Innerrhoder Statthalters, Gesundheitdirektor Werner Ebneter bleiben. Sie tritt unter anderem dafür ein, dass Appenzell auch künftig ein Spital hat. Welche Leistungen genau angeboten werden, müsse aber überprüft werden.

    Tanja Millius

Moderation: Sascha Zürcher, Redaktion: Beatrice Gmünder