Rote Zahlen in Ostschweizer Kantonen

Weniger Steuereinnahmen, Rekordinvestitionen und die Wirtschaftskrise haben Auswirkungen auf die Finanzen der Kantone. Graubünden, Glarus und Appenzell Ausserrhoden rechnen beim Budget 2010 mit roten Zahlen.

Unstimmigkeiten an der Universität St.Gallen

Zwischen der Leitung der Universität und einzelnen Exponenten der studentischen Vereine herrscht dicke Luft. es geht um die Organisation des Forums HSG. Die Hochschule möchte die Federführung übernehmen, die Studenten möchten sie aber nicht abgeben.

Ausbildung mit Modellcharakter 
Der Beruf des Hausarztes soll attraktiver werden. Deshalb wurde am Donnerstag in Bern die Initiative 'Ja zur Hausarzt-Medizin' lanciert. Das Kantonsspital St.Gallen bietet eine spezielle Ausbildung für angehende Hausärzte an und gilt dabei als Vorbild.

 

 

Beiträge

  • Appenzell Ausserrhoden mit grossem Defizit

    Der Kanton Appenzell Ausserrhoden rechnet für nächstes Jahr mit einem Defizit von 15,7 Millionen Franken. Jeweils die Hälfte davon wird dem reduzierten Steuerfuss und der Wirtschaftskrise zugeschrieben.

    Laut Finanzdirektor Köbi Frei übertreffe dieses Defizit die Erwartungen des Kantons deutlich. Zur Deckung sollen nun die Reserven eingesetzt werden. Eine Steuererhöhung ist nicht geplant.

    Peter Traxler

  • Bündner Finanzminister sieht rot

    Nach fünf Jahren mit Überschüssen veranschlagt der Kanton Graubünden nächstes Jahr ein Defizit von 37 Millionen Franken. Rote Zahlen im Haushalt sind auch für die Jahre 2011 bis 2014 zu erwarten.

    Möglicherweise müsse in naher Zukunft der Rotstift bei den Ausgaben angesetzt werden, sagte der Finanzminister heute.

    Silvio Liechti

  • Dicke Luft an der HSG

    Die Leitung der Universität St. Gallen will mehr Einfluss auf die Organisation der Veranstaltung «Forum HSG». Der jährliche Anlass bietet Studierenden und Unternehmen Gelegenheit, in Kontakt zu treten.

    Exponenten von Studenentenvereinen wollen die Organisation bei den Studierenden belassen und wehren sich vehement.

    Maria Lorenzetti

  • St. Gallens fortschrittliche Hausarzt-Ausbildung

    Dem Beruf des Hausarztes und der Hausärztin droht das Aussterben. Die Anstellungsbedingungen werden immer unattraktiver. Wenig Lohn, viel Arbeit. Heute wurde in Bern die Volksinitiative 'Ja zur Hausarztmedizin' vorgestellt. Sie soll Gegensteuer geben.

    Einzelne Kantone fördern die Ausbildung der Hausärzte bereits jetzt. Das Kantonsspital St. Gallen nimmt hier eine Vorreiterrolle ein.

    Sascha Zürcher

  • Worte des Monats September

    Zwei Fussballvereine, die sich mit scharfen Tönen streiten, ein Jodlerchörli, das mit Worten statt mit Liedern auf sich aufmerksam macht und ein Abstimmungskampf, der einige Disharmonien zu Tage bringt: Dies sind drei Beispiele, die Karin Kobler aus dem tönenden September zusammengestellt hat.

    Karin Kobler

Moderation: Tanja Millius, Redaktion: Beatrice Gmünder