Roter Seealpsee - Rätsel gelöst

Das Rätsel um den teilweise rötlich gefärbten Seealpsee ist gelöst: Eine bis jetzt noch nicht im Detail identifizierte Algenart lässt den Bergsee im Alpstein seit Anfang Woche teilweise rötlich schimmern.

Wie der zuständige Umweltschutz-Beauftragte des Kantons Appenzell Innerrhoden auf Anfrage bestätigt, kann eine anderweitige Verschmutzung des Bergsees ausgeschlossen werden.

 

Noch ist nicht geklärt ist, um welche Algenart es sich handelt. Das Seeforschungsinstitut in Konstanz untersucht derzeit diese Mikro-Organismen. Fest steht aber, dass sich diese Algenart aufgrund der grossen Kälte gebildet haben und nun in den kalten Schichten des Wassers blühen und herumtreiben. Dies lässt den ansonsten immer glasklaren Bergsee an verschiedenen Stellen rötlich schimmern. Wie lange diese Algenart noch blüht und deshalb das Phänomen im Seealpsee noch zu beobachten ist, ist ungewiss.

Ein ähnliches Phänomen sei vor rund 20 Jahren im Tirol beobachtet worden. Ebenso sei ein ähnliche Verfärbung im Vorarlberg beobachtet worden. Wissenschaftler seien derzeit daran, die Algenart, die im Seealpsee treibt, zu untersuchen. Laut dem Innerrhoder Amt für Umweltschutz sollen genauere Ergebnisse erst gegen Mitte nächster Woche vorliegen.

 

100 Jahre Pro Patria - Schmid neuer Präsident

In St.Gallen feierte die Stiftung Pro Patria ihr 100jähriges Bestehen. Nach 11jähriger Amtszeit übergab an der Jubiläumsfeier der Thurgauer Felix Rosenberg das Präsidentenamt dem Innerrhoder Politiker Carlo Schmid.

Moderation: Pius Kessler, Redaktion: Pius Kessler